
Hansch habe ihm im Mai 2018 "unter Tränen" berichtet, dass er in einer finanziellen Notlage sei. Er habe am Tag zuvor einen Unfall gebaut und benötige jetzt 20.000 Euro, um den Schaden des Unfallgegners zu regulieren. Die Polizei habe Hansch, der "etwas getrunken" habe, aus Angst vor der Presse nicht einschalten wollen, da er schon einmal an einen schweren Verkehrsunfall beteiligt gewesen sei, sagte Bosbach. Er habe dem Moderator aber nicht die geforderte Summe, sondern lediglich 5000 Euro gegeben. "Ich bin ja nicht Rockefeller", so der CDU-Politiker.
Den Vorwurf der Opposition im NRW-Landtag, er sei dazu bereit gewesen, eine Trunkenheitsfahrt zu vertuschen, wies Bosbach zurück: "Als ich von dem angeblichen Unfall erfuhr, waren ja nach Darstellung von Hansch schon alle Fakten geschaffen. Deswegen ist der Vorwurf, ich hätte dabei geholfen, etwas zu vertuschen, totaler Quatsch. Sein Blutalkohol wäre im Nachhinein nicht mehr feststellbar gewesen", sagte Bosbach.
Rückblickend wäre es wohl besser gewesen, wenn er "misstrauischer gewesen" wäre. "Dann wäre ich vielleicht nicht von Hansch reingelegt worden", erklärte Bosbach. Das Geld habe er mittlerweile zurückerhalten.
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