
Die Piratenpartei empfiehlt allen Betroffenen, mithilfe eines Musterschreibens [2] von ihrem Anbieter zu verlangen, ihr Nein zum Einbau digitaler Verbrauchsaufzeichnungstechnik zu respektieren. Dazu der Europaabgeordnete der Piratenpartei Dr. Patrick Breyer:
"Trotz jahrelanger Warnungen soll mit den sogenannten 'intelligenten Stromzählern' ein Datenspion in jedes Haus und in jede Wohnung eingebaut werden können. Mithilfe der geplanten Verbrauchsaufzeichnung im 15-Minuten-Takt kann die Anwesenheit und das Verhalten in der eigenen Privatwohnung in bisher ungekanntem Maße nachvollzogen und ausgewertet werden. Vermieter, Ehepartner, Polizei, Geheimdienste oder Einbrecher könnten damit das Privatleben ausspionieren.
Ein erkennbarer Nutzen für die Verbraucher ist demgegenüber nicht vorhanden, Einsparversprechen sind nicht nachgewiesen. Die bis zu 10mal höheren Preise im Vergleich zu den bisherigen Zählern werden auf jeden Fall durch die Verbraucher getragen werden, entweder direkt über die Stromrechnung oder indirekt durch Umlage in der Miete."
Quellen/Fußnoten:
[1] Allgemeinverfügung vom 24.02.2020: http://ots.de/6WyLjL
[2] Smart Meter-Zwangseinbau (5-Minuten-Info): https://wiki.piratenpartei.de/Smart_Meter-Zwangseinbau Pressekontakt:
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