
In dem Schreiben heißt es, dass die Wiederaufnahme des Schulbetriebs "eine zentrale Herausforderung für die Kommunen als Schulträger" sei. Dies gelte sowohl für die erforderlichen räumlichen Voraussetzungen als auch für die notwendigen Hygienekonzepte. Um diese umzusetzen, benötigten Schulen und Kommunen "ausreichend Vorlaufzeit, aber auch die Unterstützung durch die Länder". So müssten ausreichend hygienische Schutzmittel wie Seife, Desinfektionsmittel, Einweghandtücher und Schutzmasken verfügbar gemacht werden.
Gegebenenfalls seien auch "kurzfristige Renovierungsarbeiten" durchzuführen. Die kommunalen Spitzenverbände bitten die Kultusministerkonferenz deshalb "dringend" darum, "in die Beratungen der KMK in das vorzulegende Konzept" einbezogen zu werden. Die Kultusminister der Länder sollen nach dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin bis zum 29. April ein gemeinsames Konzept zur Wiedereröffnung der Schulen vorlegen.
© 2020 dts Nachrichtenagentur