
Einer von denen, die von ihren Gärten gezehrt haben, war Konrad Adenauer, der erste Kanzler der so jungen Bonner Republik. Ihm und seinem Garten ist ein wunderschönes Buch gewidmet, das gerade neu im Greven Verlag in Köln erschienen ist.
Der Garten als Rückzugsort, als Refugium, als Ort der Stille und Inspiration. Der große Gartenfreund Konrad Adenauer bezog Haus und Garten in Rhöndorf am Rhein1937. Da war er schon vier Jahre von den Nationalsozialisten kaltgestellt und durfte nicht mehr darauf hoffen, jemals wieder ein politisches Amt zu übernehmen. Der Garten war sein Refugium. Hier konnte er stundenlang gießen, graben, jäten und bei all diesen Tätigkeiten seinen Gedanken nachhängen. Im Krieg musste er statt seiner geliebten Rosen Kartoffeln anpflanzen und als er nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges noch einmal politisch durchstarten durfte, war der Garten sein dringend benötigter Rückzugsort, sein (wie er ihn nannte) Vorhof vom Paradies. Den vollständigen Artikel lesen ...
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