
Dennoch bleiben in Hunderten Fällen, bei denen Schwarze von Polizisten getötet wurden oder unter ungeklärten Umständen in Gewahrsam starben, die Täter weiter unbehelligt. Unter einem Präsidenten Trump ist völlig offen, ob es in absehbarer Zeit zu echten Reformen der Behörden und zu einem Ende der Straflosigkeit für Polizisten kommt, die nicht Bürger schützen, sondern das Recht des Stärkeren ausüben.
Die Black-Lives-Matter-Bewegung ist in diesen Tagen stark wie nie. Doch auch die Rechte marschiert. Und angesichts der rasant gestiegenen Arbeitslosigkeit ist die allgemeine Verunsicherung groß: Seit Beginn der Coronakrise im März hat sich die Zahl der Schusswaffenbesitzer in den USA noch einmal um 2,5 Millionen erhöht. Eine explosive Gemengelage ist da entstanden. Trump ist zu einem grundlegenden Politikwechsel weder willens noch in der Lage. Bis zum Sonntag hatte er zum neuen Fall tödlichen Polizeihandelns kein Sterbenswort verloren.
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