
"Die Sommerferien sind besonders empfänglich dafür, risikoreiches Verhalten zu fördern, insbesondere im Zusammenhang mit familiären oder freundschaftlichen Veranstaltungen und Zusammenkünften", so die Gesundheitsagentur Santé Publique France. Diese Entwicklungen begünstigten jedoch ein Wiederaufflammen der Epidemie. Hinzu komme die Mobilität der Menschen während der Sommerferien, welche das Identifizieren von Kontaktpersonen viel schwieriger mache.
Nur eine "kollektive Anstrengung" bei der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen könne "verhindern, dass das Virus in unsere Freiheit eingreift und die Epidemie wieder ausbricht", hieß es von der Gesundheitsdirektion. Das Fortschreiten der Virusübertragung sei zwar bestätigt, bleibe aber moderat und sei kontrollierbar durch die strikte Anwendung der bekannten Maßnahmen wie Abstand halten und Masken tragen.
Frankreich ist mir mehr als 30 000 Corona-Toten schwer von der Pandemie getroffen. Rund zwei Monate galten dort strenge Ausgangsbeschränkungen, die ab Mitte Mai wieder gelockert wurden./nau/DP/he
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