
Auf der anderen Seite sollte man sich nicht in politische Diskussionen einmischen, so der Ex-Tennisstar. "Wir haben eine Meinung. Wir geben ein Statement ab."
Aber dann müsse man zurückkehren zum Job. "Das ist unsere Aufgabe. Ich würde dann doch eher davon abraten, sich vor einen politischen Karren spannen zu lassen", sagte Becker. Er befürwortet die Aussetzung des Tennis-Spielbetriebs in New York aus Protest gegen Rassismus.
"Man kann Menschen nicht aufgrund ihrer Hautfarbe umbringen. Punkt", sagte Becker. Das sei "größer" als der Sport. "Ich habe es am Mittwochabend verfolgt, wie es in den USA mit dem Basketball anfing, und andere Sportarten dann nachzogen, unter anderem Tennis - was ich absolut richtig finde. Was dort in Sachen Polizeibrutalität gegenüber schwarzen Menschen passiert, ist nicht zu akzeptieren", so der dreifache Wimbledon-Sieger.
© 2020 dts Nachrichtenagentur