
Aber die Prozesse sind zäh. So wird seit Jahren über ein zweites Eisenbahngleis zwischen Cottbus und Lübbenau diskutiert. Wenn alles glatt geht, rollen dort die Züge ab 2027 (!) zweigleisig nach Berlin.
So oder so ähnlich wird es bei vielen anderen Vorhaben in den Lausitzer Kommunen sein, die zunächst die langen Wege der Projektentwicklung und -genehmigung durchlaufen müssen. Wer aber einigermaßen unvoreingenommen auf das Thema schaut, kann den Verantwortlichen in Brandenburg und Sachsen ein ernsthaftes Bemühen nicht absprechen, die Verfahren zur Beantragung der Strukturstärkungs-Millionen recht einfach zu machen. So haben auch kleine Orte und Initiativen mit guten Ideen eine Chance. Trotzdem brauchen viele von ihnen personelle Verstärkung. Noch sind die bürokratischen Wege nämlich lang - manche zu lang.
Und trotz Expertenberatung und viel Geld wird es "Ungerechtigkeiten" geben, und nicht jeder Traum wird am Ende in Erfüllung gehen. Da ist auch Realismus gefragt. Es ist aber gerade die Ungeduld der Menschen zwischen Elbe und Neiße, die trotz allem viel Neues in die Region bringen wird. Da bin ich ganz sicher.
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