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MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

Finanznachrichten News

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In China findet wegen der Mai-Feierlichkeiten kein Handel statt. In Japan und Südkorea bleiben die Börsen wegen des "Tags des Kindes" geschlossen.

TAGESTHEMA

Der US-Mobilfunkanbieter T-Mobile hat im ersten Quartal ein starkes Kundenwachstum verzeichnet. Der Nettogewinn ging zwar leicht zurück, fiel aber deutlich besser aus als von Analysten erwartet. Bei den Synergien aus der Sprint-Fusion ist die Tochter der Deutschen Telekom nun zuversichtlicher. Zudem erhöhte T-Mobile den Ausblick für Neukundenwachstum, EBITDA und Cashflow. Die Aktie legte in Reaktion auf Zahlen und Ausblick im nachbörslichen Handel um rund 2 Prozent zu.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz dank der Fusion mit Wettbewerber Sprint auf 19,8 Milliarden US-Dollar von 11,1 Milliarden im Vorjahr. Das Unternehmen verdiente im Quartal 933 Millionen Dollar und damit weniger als im Vorjahreszeitraum, als der Gewinn 951 Millionen Dollar betragen hatte. Das Ergebnis je Aktie lag bei 74 Cent. Analysten hatten im Factset-Konsens mit 54 Cent gerechnet.

Für das laufende Jahr rechnet T-Mobile jetzt mit einem Neukundenwachstum von 4,4 bis 4,9 Millionen. Bislang hatte das Unternehmen 4 bis 4,7 Millionen in Aussicht gestellt. Der freie Cashflow soll nun 5,1 bis 5,5 Millionen Dollar erreichen, hier hatte die vorherige Prognose auf 4,9 bis 5,4 Milliarden Dollar gelautet. Das bereinigte EBITDA (Core) wird bei 22,8 bis 23,2 statt 22,6 bis 23,1 Milliarden Dollar gesehen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen

13:30 US/General Motors Co (GM), Ergebnis 1Q

22:05 US/Uber Technologies Inc, Ergebnis 1Q

22:20 US/Paypal Holdings Inc, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
 14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht April 
    Beschäftigung privater Sektor 
    PROGNOSE: +800.000 Stellen 
    zuvor:  +517.000 Stellen 
 
 15:45 Einkaufsmanagerindex Service Markit April 
    (2. Veröffentlichung) 
    PROGNOSE:  63,3 
    1. Veröff.: 63,1 
    zuvor:   60,0 
 
 16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe April 
    PROGNOSE: 64,1 Punkte 
    zuvor:  63,7 Punkte 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX            Stand  +/- % 
S&P-500-Indikation    4.171,50 +0,15% 
Nasdaq-100-Indikation  13.554,50 +0,16% 
Nikkei-225        Feiertag 
Hang-Seng-Index     28.410,69 -0,51% 
Kospi          Feiertag 
Shanghai-Composite    Feiertag 
S&P/ASX 200        7.102,00 +0,48% 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Überwiegend gedämpfte Stimmung herrscht am Mittwoch an den Börsen in Ostasien und Australien. Die Vorgaben aus den USA sind schwach. Dort hatten vor allem die als zinssensitiv geltenden Technologiewerte kräftige Kursverluste verzeichnet, nachdem die US-Finanzministerin (und ehemalige Notenbankchefin) Janet Yellen die Möglichkeit von Zinserhöhungen erwähnt hatte, um ein Überhitzen der US-Wirtschaft zu vermeiden. Später relativierte Yellen jedoch ihre Aussagen: Sie habe Zinserhöhungen weder vorhergesagt noch empfohlen. Das lindert den Verkaufsdruck in Asien. In Hongkong folgen Technologiewerte wie Alibaba (-1,8%) oder Tencent (-3,8%) ihren US-Pendants nach unten. Aktien von Casinobetreibern werden ebenfalls verkauft wegen der steigenden Corona-Fallzahlen in der Region und damit einhergehenden Reisebeschränkungen. Galaxy Entertainment verlieren 1,7 Prozent und Sands China 2,6 Prozent. Aufwärts geht es dagegen in Australien. Um 0,7 Prozent aufwärts geht es dagegen mit dem S&P/ASX-200 in Sydney. Die Konsumfreude der Australier ist ungebrochen hoch, wie Daten zu den Verbraucherausgaben zeigten. Auch die Baukonjunktur boomt, weil viele Bauherren befristete finanzielle Anreize der Regierung noch rechtzeitig in Anspruch nehmen wollen.

US-NACHBÖRSE

Im nachbörslichen US-Aktienhandel am Dienstag waren erneut zahlreiche Quartalsausweise zu verdauen. Unter diesen stach der von Lyft hervor. Der Fahrdienstanbieter hat im ersten Quartal von der Lockerung der Corona-Beschränkungen profitiert und daher besser abgeschnitten als befürchtet. Überdies gab Lyft einen optimistischen Ausblick. Die Aktie legte daraufhin um 6,1 Prozent zu. Um rund 7 Prozent aufwärts ging es für die Aktie von Caesars Entertainment. Der Casino- und Hotelbetreiber profitiert ebenfalls von den Lockerungen. Im ersten Quartal fiel zwar noch ein hoher Verlust an, doch verbreitete der Konzern Zuversicht: Seine Einrichtungen in Las Vegas seien auf absehbare Zeit an allen Wochenenden ausgebucht.

Gut kamen auch die Erstquartalszahlen von Computerspielanbieter Activision Blizzard an. Die Aktie verbuchte einen Anstieg um 5,4 Prozent. Das Unternehmen, bekannt unter anderem für die Spiele "Call of Duty" und "Candy Crush", hob überdies seine Jahresziele an. Auch Akamai (+3,5%) überzeugte mit Zahlen und Ausblick. Arista Networks (+4,1%) schnitt im ersten Quartal besser ab als erwartet. Die Umsatzprognose für das zweite Quartal lag ebenfalls über dem Analystenkonsens.

WALL STREET

INDEX         zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        34.133,03    0,06     19,80     11,52 
S&P-500       4.164,66   -0,67    -28,00     10,88 
Nasdaq-Comp.    13.633,50   -1,88    -261,62      5,78 
Nasdaq-100     13.544,67   -1,85    -255,05      5,09 
                Vortag 
Umsatz NYSE (Aktien) 951 Mio  888 Mio 
Gewinner      1.441   2.311 
Verlierer      1.906   1.049 
Unverändert      132    138 

Uneinheitlich - Geopolitische Spannungen und Zinserhöhungssorgen haben die Wall Street belastet. Am Markt machten Meldungen die Runde, wonach die chinesische Luftwaffe den Luftraum Taiwans verletzt habe. Doch noch schwerer wog die immer lauter geführte Diskussion um geldpolitische Straffungen. Nun brachte sogar US-Finanzministerin Janet Yellen Zinserhöhungen ins Spiel. Doch nachdem der erste Schrecken verdaut war, erholten sich die Indizes von ihren Tagestiefs. Die technologielastige Nasdaq geriet mit der Zinsdebatte besonders unter Druck, denn Technologiewerte weisen einen hohen Fremdmittelanteil auf und reagieren daher besonders sensibel auf Zinserhöhungsspekulationen. Mit den Zinssorgen verlor der Technologiesektor 3 Prozent und bildete damit das Schlusslicht. Apple büßten 3,5 Prozent ein, Microsoft 1,6 Prozent. Alphabet und Facebook sanken um 1,5 bzw. 1,37 Prozent. DuPont de Nemours lag im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn über den Prognosen und zeigte sich optimistischer für 2021. Die Aktie zog um 1,6 Prozent an. CVS Health reagierte mit höheren Prognosen auf unerwartet starke Geschäftszahlen. Die Aktie legte 4,4 Prozent zu. Pfizer verteuerten sich um 0,3 Prozent. Der Pharmariese übertraf die Ergebnisprognosen. Und schließlich hatte auch Under Armour nach Zahlenausweis die Jahresprognosen angehoben. Die Aktie drehte aber 1,2 Prozent nach unten ab. Sie hat in diesem Jahr bereits um ein Drittel zugelegt. Mosaic hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Anleger nutzen diese guten Nachrichten zu Gewinnmitnahmen: Mosaic fielen um 2 Prozent. Avis Budget sah wegen des Mangels an Halbleitern die Erneuerung ihrer Fahrzeugflotte mit Unsicherheiten behaftet. Die Aktie büßte 6,4 Prozent ein.

US-ANLEIHEN

US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite  Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         0,16    -0,4     0,16      3,9 
5 Jahre         0,81    -1,0     0,82      45,3 
7 Jahre         1,26    -2,0     1,28      61,5 
10 Jahre         1,59    -1,7     1,60      67,0 
30 Jahre         2,25    -2,9     2,28      60,5 
 

Die Renditen der Staatsanleihen drehten ins Minus, die zehnjährigen Titel rentieren 1,8 Basispunkte niedriger mit 1,59 Prozent. Die Notierungen wurden von den geopolitischen Spannungen in China gestützt.

DEVISEN

DEVISEN     zuletzt   +/- %   00:00 Di, 9:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD      1,2016   +0,0%   1,2012    1,2019  -1,6% 
EUR/JPY      131,37   +0,0%   131,31    131,55  +4,2% 
EUR/GBP      0,8645   -0,1%   0,8650    0,8672  -3,2% 
GBP/USD      1,3900   +0,1%   1,3887    1,3859  +1,6% 
USD/JPY      109,33   +0,0%   109,32    109,44  +5,9% 
USD/KRW     1126,09   +0,0%  1125,89    1123,13  +3,7% 
USD/CNY      6,4735     0%   6,4735    6,4735  -0,8% 
USD/CNH      6,4847   +0,0%   6,4842    6,4797  -0,3% 
USD/HKD      7,7680   +0,0%   7,7679    7,7666  +0,2% 
AUD/USD      0,7725   +0,2%   0,7712    0,7729  +0,3% 
NZD/USD      0,7164   +0,2%   0,7150    0,7156  -0,3% 
Bitcoin 
BTC/USD    54.849,75   +0,8% 54.403,76   56.338,26 +88,8% 
 

Der Dollar erholte sich von seinen jüngsten Verlusten. Der Dollarindex legte 0,4 Prozent zu - auch gestützt von Zinserhöhungsfantasien. Am Markt rechnete man mit starken Daten in dieser Woche, vor allem zum Arbeitsmarkt im April.

Am Mittwoch gibt der Dollar einen Teil seiner Gewinne vom Vortag wieder ab, die er in Reaktion auf die Yellen-Aussagen verzeichnet hatte. Der Dollarindex sinkt um 0,1 Prozent.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

ROHOEL      zuletzt VT-Settl.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     66,14   65,69   +0,7%     0,45 +36,0% 
Brent/ICE     69,34   68,88   +0,7%     0,46 +34,9% 
 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 05, 2021 01:41 ET (05:41 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

Am Erdölmarkt überwog die Konzentration auf die Wirtschaftserholung, die Preise stiegen daher - auf die höchsten Settlementpreise seit dem 11. März. Auch die Wiederaufnahme vieler Transatlantikflüge befeuerte die Ölpreise.

METALLE

METALLE     zuletzt   Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)   1.778,96  1.779,00   -0,0%     -0,04  -6,3% 
Silber (Spot)   26,41   26,58   -0,6%     -0,17  +0,1% 
Platin (Spot)  1.235,00  1.237,83   -0,2%     -2,83 +15,4% 
Kupfer-Future    4,58    4,54   +1,0%     +0,04 +30,0% 
 

Die Aussicht auf bald steigende Zinsen setzte dem Goldpreis zu. Auch der feste Greenback drückte. Palladium erreichte am Dienstag ein Rekordhoch bei 3.019 Dollar je Feinunze und behauptet sich am Mittwoch knapp oberhalb der Marke von 3.000 Dollar. Das Edelmetall wird in Katalysatoren eingesetzt und profitiert daher von der wieder anziehenden Nachfrage der Automobilindustrie.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

GELDPOLITIK USA

Engpässe in der Wirtschaft, die Inflation verursachen, könnten nach Ansicht des Präsidenten der Dallas-Fed, Robert Kaplan, bis ins nächste Jahr hinein andauern. In einem Interview mit Marketwatch trat Kaplan erneut für den Beginn der Diskussion darüber ein, ob die US-Zentralbank bei der Unterstützung der Wirtschaft den Fuß vom Gas nehmen soll.

ÖLVORRÄTE USA

Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der zurückliegenden Woche um 7,7 Millionen Barrel zurückgegangen, wie aus Daten des privaten American Petroleum Institute (API) hervorgeht. Die Benzinbestände verringerten sich um 5,3 Millionen Barrel.

HERTZ

hat sich für das Übernahmeangebot der Beteiligungsgesellschaften Knighthead Capital Management und Certares Management ausgesprochen. Deren Restrukturierungsvorschlag sei nach Ansicht von Hertz Global Holdings Inc. besser als das Gegengebot eines anderen Konsortiums, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

NISSAN MOTOR

hat sich von seinem kompletten Anteil an der Daimler AG getrennt. Wie der japanische Autobauer mitteilte, hat er die Aktien für rund 1,15 Milliarden Euro an institutionelle Investoren verkauft. Der Platzierungspreis lag bei 69,85 Euro je Aktie.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

May 05, 2021 01:41 ET (05:41 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
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