Anzeige
Mehr »
Login
Montag, 03.02.2025 Börsentäglich über 12.000 News von 685 internationalen Medien
Mit dieser Aktie an der Spitze der digitalen Finanzwelt! Maximieren Sie noch heute Ihre Rendite!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
438 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/DAX steigt wieder über 15.000 Punkte

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX steigt wieder über 15.000 Punkte

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach dem Abverkauf vom Vortag erholen sich die Kurse an Europas Börsen im frühen Handel am Mittwoch kräftig. "Der Ausverkauf vom Dienstag dürfte erst einmal zum Einstieg genutzt werden", so ein Händler. Das Umfeld habe sich wieder etwas entspannt: US-Finanzministerin Janet Yellen hat ihre Aussagen zu möglichen Zinserhöhungen relativiert. Nachdem diese am Nachmittag an den Aktienmärkten zu einer zweiten Verkaufswelle geführt und auch Gold sowie die Devisenmärkte mit in die Turbulenzen gerissen hatten, sagte sie später, die Inflation sei derzeit kein Problem.

Auch die Nachrichtenlage rund um Taiwan hat sich entspannt. Die Verletzung des Luftraums des Inselstaats durch die chinesische Luftwaffe hatte am Dienstag die erste Abwärtswelle ausgelöst und kurzzeitig Befürchtungen über eine mögliche Invasion ausgelöst. Verletzungen des taiwanesischen Luftraums erfolgen in der Zwischenzeit aber fast täglich. Der DAX gewinnt 1,3 Prozent auf 15.047 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 1,2 Prozent auf 3.971 Punkte nach oben.

Merck KGaA nennt Ausblick für laufendes Jahr 

Sehr positiv kommt der Ausblick von Merck KGaA (+3,8%) im Handel an. Das Unternehmen hat am Vorabend Zahlen vorgelegt. "Merck wird immer wieder unterschätzt", so ein Händler. Dazu komme, dass durch die Quantifizierung des Ausblicks nun erstmals eine genaue Aktienbewertung möglich sei. "Es funktioniert nicht, qualitative Aussagen wie 'wir erwarten ein starkes Wachstum' in Multiples umzurechnen", ergänzt der Händler. Merck hat diese unscharfe Angabe bei ihrer Umsatzerwartung nun konkretisiert auf 18,5 bis 19,5 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2021.

Auch bei der Deutschen Post (+2,6%) steht der Ausblick im Fokus. Bis 2023 will sie den operativen Gewinn (EBIT) auf mehr als 7 Milliarden Euro steigern - damit ist die erst seit März geltende Prognose von mehr als 6 Milliarden Euro bereits wieder Makulatur. Im laufenden Jahr soll das EBIT auf über 6,7 Milliarden Euro klettern, vom vergleichbaren, bereinigten Wert von 5,4 Milliarden Euro für 2020. Bernstein spricht von einer gesunden Entwicklung.

Als "grob im erwarteten Rahmen" werden die Zahlen von Axa (-0,2%) im Handel gewertet. Da die Aktien seit etwa Mitte März seitwärts handelten, dürfte es kein Enttäuschungspotenzial geben. Axa konnte die Einnahmen gegenüber dem Vorjahresquartal um 2 Prozent steigern. Da man hier mit einem Vor-Corona-Quartal vergleiche, sei das gut, sagt ein Händler. Bei den Prämieneinnahmen hätte er sich indes etwas mehr erwartet, die Umsatzerwartung sei daher ganz leicht verfehlt worden. Da der CFO aber einen zuversichtlichen Ausblick auf 2021 gegeben habe, dürfte das nicht belasten.

Nach uneinheitlichen Zahlen geben Siemens Energy 0,2 Prozent nach. Hugo Boss legen dagegen kräftig um 4,3 Prozent zu. "Die Zahlen liegen deutlich über den Erwartungen", merkt ein Marktteilnehmer an. Der Umsatz habe die Prognosen um gut 10 Prozent geschlagen. Statt eines Verlusts ist das EBIT nahezu ausgeglichen ausgefallen. "Damit ist Hugo Boss zum Ende der Lockdowns relativ gut aufgestellt", so der Marktteilnehmer.

Für Moeller-Maersk geht es nach der Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms über 5 Milliarden Dollar um 3,5 Prozent nach oben. Die Citigroup äußert sich positiv zu den Plänen und sieht diese als sentimentstützend an. Mit Blick auf die ausführlichen Erstquartalszahlen heißt es, dass das bereinigte EBITDA mit 4 Milliarden Dollar über der Konsensschätzung von 3,8 Milliarden ausgefallen ist. Der Logistiker rechnet nun mit einem bereinigten EBITDA im laufenden Jahr zwischen 13 und 15 Milliarden Dollar.

Erneut starke Zahlen hat der niederländische Spezialchemie-Konzern DSM (+1,6%) vorgelegt, heißt es. Der Ausblick für 2021 wurde erhöht, nachdem das erste Quartal die Erwartungen übertreffen konnte. Sowohl Gewinn als auch Umsatz lagen über den Konsenserwartungen. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Gewinn um 13 Prozent. Vor allem der Ausblick sei zuversichtlich, hier werde ein Wachstum des bereinigten EBITDA im mittleren Zehnprozent-Bereich erwartet.

Metro wie erwartet schwach 

Kein guter Rückblick auf das zweite Quartal ist von Metro (-1,2%) gekommen. Man habe aber von Einzelhändlern auch nicht viel erwartet, so ein Händler. Allerdings habe sich nach dem überraschenden Sprung in den deutschen Einzelhandelszahlen etwas Hoffnung breitgemacht, dass Online-Angebote von stationären Händlern deren Umsatzeinbruch teilweise kompensieren könnten. Stattdessen ging der Umsatz um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Analysten von Baader zeigen sich indes eher entspannt, die schlechten Markterwartungen seien nur leicht verfehlt worden.

Für Delivery Hero geht es um 4,1 Prozent auf 122,60 Euro nach unten. Das koreanische Partnerunternehmen Woowa Brothers hat 9,8 Millionen Aktien verkauft - wie es heißt zum Stückpreis von 123,10 Euro. Woowa Brothers hält nun noch 6 Prozent an Delivery Hero mit einer Lockup-Period von 90 Tagen, wie ein Händler sagt.

=== 
Aktienindex       zuletzt   +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      3.971,41    1,19     46,61     11,79 
Stoxx-50        3.396,81    1,16     38,88      9,28 
DAX          15.046,71    1,28    190,23      9,68 
MDAX          32.362,59    1,00    320,22      5,09 
TecDAX         3.438,47    1,32     44,65      7,03 
SDAX          15.977,75    1,14    180,69      8,21 
FTSE          6.990,69    0,98     67,52      7,16 
CAC           6.305,58    0,86     53,83     13,59 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite   -0,22           0,02     -0,46 
US-Zehnjahresrendite    1,61           0,01     -1,07 
 
DEVISEN         zuletzt   +/- % Mi, 8:05 Uhr Di, 17:34 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,2025   +0,11%    1,2025     1,2016  -1,5% 
EUR/JPY          131,41   +0,08%    131,41     131,37  +4,2% 
EUR/CHF          1,0977   +0,03%    1,0977     1,0976  +1,6% 
EUR/GBP          0,8643   -0,08%    0,8643     0,8662  -3,2% 
USD/JPY          109,28   +0,10%    109,28     109,33  +5,8% 
GBP/USD          1,3895   +0,06%    1,3905     1,3871  +1,7% 
USD/CNH (Offshore)    6,4903   +0,09%    6,4868     6,4867  -0,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        54.856,01   +0,83%   54.856,01   54.374,26 +88,8% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settl.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         66,17   65,69     +0,7%      0,48 +36,1% 
Brent/ICE         69,38   68,88     +0,7%      0,50 +35,0% 
 
METALLE         zuletzt   Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.782,91  1.779,00     +0,2%     +3,91  -6,1% 
Silber (Spot)       26,44   26,58     -0,5%     -0,14  +0,2% 
Platin (Spot)      1.241,50  1.237,83     +0,3%     +3,68 +16,0% 
Kupfer-Future        4,55    4,54     +0,4%     +0,02 +29,2% 
=== 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 05, 2021 04:00 ET (08:00 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.