Anzeige
Mehr »
Sonntag, 15.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
FRIEDLANDS 10.000-JAHRE-SCHOCK: Der Kupfer-Engpass hat begonnen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
257 Leser
Artikel bewerten:
(1)

VÖB fordert zur Wahl mehr Nachhaltigkeit und weniger Regulierung

DJ VÖB fordert zur Wahl mehr Nachhaltigkeit und weniger Regulierung

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) hat eine nachhaltige Finanzierung und den ökologischen Wandel, die Digitalisierung des Finanzmarktes sowie den "regulatorischen Exit aus der Covid-Krise" als zentrale Themen für die kommende Bundesregierung benannt. In einer Pressemitteilung stellte der Verband zudem die Umsetzung der Baseler Eigenkapitalbestimmungen und die Vollendung der europäischen Bankenunion ins Zentrum für die Bundestagswahl im Herbst.

"Deutschland steht vor gewaltigen Herausforderungen. Deshalb müssen wir jetzt die Weichen für eine stabile wirtschaftliche Erholung und zur Erneuerung vieler gesellschaftlicher Lebensbereiche stellen", erklärte VÖB-Hauptgeschäftsführerin Iris Bethge-Krauß. Der Verband betonte, Banken seien "ein fester Bestandteil unserer Wettbewerbsfähigkeit", europäisch wie international. "Dafür braucht es die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen." Unter anderem sprach sich der VÖB dafür aus, "dass Nachhaltigkeitserwägungen im Rahmen von langfristigen Konjunkturprogrammen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland gezielt aufgegriffen werden".

Die Verankerung von Nachhaltigkeit als politischer Investitionsanreiz und eine einheitliche Klassifizierung für grüne Finanzprodukte erhöhten die Transparenz für Investoren, reduzierten Unklarheiten seitens der Emittenten und trügen zum Marktwachstum bei. Bei der Entwicklung von Transparenzanforderungen für Banken im Rahmen der Taxonomie sollten aber "die Besonderheiten des dreigliedrigen deutschen Bankensystems sowie des Klein- und Mittelstandes Beachtung finden", denn Schwellenwerte könnten die Praxistauglichkeit massiv erhöhen.

Wichtige Rolle für die Förderbanken 

Für ein so herausforderndes Vorhaben wie die nachhaltige Transformation der Wirtschaft seien zudem branchenspezifische Übergangszeiträume sowie eine wirtschafts-, umwelt- und fiskalpolitische Flankierung vonnöten. Auf dem Weg hin zu einer nachhaltigen und digitalen Wirtschaft könnten die Förderbanken "einen entscheidenden Beitrag für die erforderlichen Transformationsprozesse leisten", betonte der VÖB. Gemeinsam mit weiteren Akteuren müssten wichtige Impulse insbesondere im Bereich der Digitalisierung, des Umwelt- und Klimaschutzes, der sozialen Infrastruktur und des sozialen Unternehmertums gesetzt werden, forderte der Verband.

Zudem machte sich der VÖB dafür stark, "dass der regulatorische Exit aus der Covid-19-Krise schrittweise und angemessen erfolgt". Deutschland komme wirtschaftlich vergleichsweise gut durch die Corona-Krise. Die Pandemie habe aber auch massive Auswirkungen auf die Finanzwirtschaft. So müssten Kreditinstitute schon jetzt Wertberichtigungen für steigende notleidende Kredite bilden. Der VÖB forderte, dass die Kreditvergabe der Banken nicht durch Regulierung noch zusätzlich beschnitten wird. "Entsprechend müssen alle regulatorischen Maßnahmen auf den Prüfstand gestellt werden."

Die regulatorischen Erleichterungen im Rahmen der Krise dürften "nur mit Augenmaß und entsprechendem zeitlichen Vorlauf zurückgenommen werden". Dazu gehöre auch eine Verschiebung von belastenden Regulierungsvorhaben, da ursprünglich avisierte Zeitpläne und Umsetzungszeiträume nicht mehr angemessen seien. "Die nächste Legislaturperiode wird maßgeblich im Zeichen der Erholung und Wiedererstarkung der deutschen Wirtschaft stehen", betonte der VÖB.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/kla

(END) Dow Jones Newswires

May 17, 2021 08:41 ET (12:41 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.