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Die 40-jährige Politikerin aus Köln verteidigte das Vorgehen bei der Erarbeitung des Union-Wahlprogramms. Güler: "Ich verstehe, dass die Neugierde groß ist. Wir haben uns aber aus guten Gründen an dem bisherigen Zeitplan gehalten und wollen bei einer gemeinsamen Klausur von CDU und CSU am 20. und 21. Juni das Unionswahlprogramm festlegen. Aus meiner Sicht ist diese enge inhaltliche Abstimmung richtig. Wir werden auf noch mehr aktuelle Entwicklungen reagieren und Erfahrungen aus der Pandemie aufnehmen können. Spätestens im Sommer wird sich der Blick der Menschen auch wieder viel mehr auf Inhalte und Lösungsansätze fokussieren."
Sie würdigte im Interview auch den Einsatz von freiwilligen Helfern bei der Integration. Dafür müsse "man sehr dankbar sein". Güler: "Mit Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer konnten wir auch die Aufgaben der vergangenen Jahre sehr gut meistern. Dass vor Beginn der Pandemie die Zahl der sozialpflichtigen Angestellten unter Flüchtlingen schon bei 30 Prozent lag, haben wir auch dem Einsatz unserer Mitbürger zu verdanken. Diesen Erfolg dürfen wir uns nicht kleinreden lassen."
Das komplette Interview: https://www.stimme.de/deutschland-welt/politik/dw/serap-gueler-die-erfolge-der-integration-nicht-kleinreden;art295,4486203
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Hans-Jürgen Deglow
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