Anzeige
Mehr »
Login
Sonntag, 05.01.2025 Börsentäglich über 12.000 News von 683 internationalen Medien
Bevorstehende News könnten diesen Kupfer-Explorer ins große Rampenlicht katapultieren
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
379 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE USA/Börse startet etwas fester - Erzeugerpreise belasten nicht

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE USA/Börse startet etwas fester - Erzeugerpreise belasten nicht

NEW YORK (Dow Jones)--Nach der Verluststrecke der vergangenen Tage erlebt die Wall Street am Freitag eine Gegenbewegung. Kurz nach der Startglocke gewinnt der Dow-Jones-Index 0,3 Prozent. Der S&P-500 steigt um 0,4 Prozent und der Nasdaq-Composite um 0,6 Prozent. Daten zu den Erzeugerpreisen belasten nicht, auch wenn die Preise im August etwas stärker gestiegen sind, als Ökonomen vorhergesagt hatten. Immerhin hat sich der Preisauftrieb im Vergleich zum Juli abgeschwächt.

Unterstützend wirkt nach Aussage von Marktteilnehmern die Entscheidung des US-Präsidenten Joe Biden, im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Impfpflicht für Mitarbeiter von Bundesbehörden sowie für Mitarbeiter von Auftragnehmern der Regierung einzuführen. Damit könnte die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Virus gebremst und weiterer Schaden von der Wirtschaft abgewendet werden, so die Hoffnung am Markt.

Positiv wird ferner aufgenommen, dass Biden ein längeres Telefongespräch mit seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping geführt hat. Das Telefonat war der erste direkte Kontakt der beiden Staatschefs seit sieben Monaten und weckt Hoffnungen, dass sich die Beziehungen zwischen den USA und China wieder bessern, nachdem sie unter Bidens Vorgänger Donald Trump einen Tiefpunkt erreicht hatten.

Gewinnmitnahmen drücken American Outdoor Brands 

Unter den Einzelwerten an der Börse steigen American Outdoor Brands 0,8 Prozent. Der Anbieter von Ausrüstung für Freizeitaktivitäten in der Natur, aber auch Schusswaffen hat am Donnerstag nach Börsenschluss Geschäftszahlen zu seinem ersten Geschäftsquartal vorgelegt. Umsatz und bereinigtes Ergebnis je Aktie lagen über dem Analystenkonsens, allerdings hat die Aktie seit Jahresbeginn um über 50 Prozent zugelegt, so dass sich die Anleger etwas zurückhalten.

Den Ausblick angehoben hat auch die Supermarktkette Kroger (-6,5%), doch werden hier nach dem guten Lauf der Aktie Gewinne mitgenommen.

Ein optimistischer Ausblick verhilft der Aktie des IT-Sicherheitsspezialisten Zscaler zu einem Plus von 1,1 Prozent. Verint Systems (kaum verändert) hat im zweiten Quartal zwar einen Gewinnrückgang verbucht, erwartet aber, den Umsatz dank seiner Cloud-Plattform steigern zu können.

Unbeeindruckt von einer Geldstrafe zeigen sich die Aktien der Bank Wells Fargo (+1,4%). Das Geldhaus muss der Bankenaufsicht Office of the Comptroller of the Currency 250 Millionen Dollar zahlen, weil es eine Frist der Behörde unter anderem zur Entschädigung von Hypothekenkunden nicht eingehalten hat. Über die zu erwartende Strafe war zuvor allerdings in der Presse berichtet worden. Die Höhe der Buße sei zudem moderat, meint Analyst Vivek Juneja von JP Morgan.

Anleiherenditen ziehen an 

Der US-Anleihemarkt reagiert zunächst nicht auf die Erzeugerpreise. Die Renditen zeigten sich schon vor Veröffentlichung der Daten wieder etwas höher, nachdem sie in den vergangenen Tagen gesunken waren.

Auch am Devisenmarkt bleibt eine Reaktion aus. Der Dollarindex liegt 0,1 Prozent im Minus. Der Euro, der sich am Donnerstag auf die EZB-Aussagen kaum bewegte, geht auch am Freitag wenig verändert um. Die wichtigste Nachricht von EZB-Präsidentin Christine Lagarde sei gewesen, dass man sich bei der EZB bis zur Dezember-Sitzung des EZB-Rates gedulden müsse, befindet Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann. Denn dann erst werde die EZB Entscheidungen mit zumindest etwas Relevanz für die Euro-Wechselkurse treffen.

Die Ölpreise machen nach den Verlusten vom Donnerstag Boden gut. Ursächlich für den Ausverkauf war die Nachricht gewesen, dass China einen Teil seiner Ölreserven freigegeben hat. Nun stützten aber die hohe Benzinnachfrage während des langen Feiertagswochenendes zum Labour Day und erste Hinweise darauf, dass sich die Delta-Variante des Coronavirus nicht mehr so schnell ausbreite. Beobachter rechnen indessen nicht mit einer nachhaltigen Erholung der Preise. Sie verweisen auf die Befürchtung einer abnehmenden Nachfrage, nachdem US-Fluggesellschaften vor rückläufigen Buchungszahlen gewarnt hatten.

=== 
INDEX         zuletzt   +/- %   absolut   +/- % YTD 
DJIA        34.997,91   +0,3%   118,53     +14,4% 
S&P-500       4.511,45   +0,4%    18,17     +20,1% 
Nasdaq-Comp.    15.332,56   +0,6%    84,30     +19,0% 
Nasdaq-100     15.660,44   +0,6%    99,40     +21,5% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite  Bp zu VT Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         0,22    1,2    0,20      10,0 
5 Jahre         0,80    1,6    0,79      44,1 
7 Jahre         1,10    2,1    1,08      45,3 
10 Jahre         1,32    1,9    1,30      40,3 
30 Jahre         1,92    1,8    1,90      26,9 
 
DEVISEN        zuletzt   +/- %  Fr, 8:14 Do, 17.25 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,1827   +0,0%   1,1828     1,1816  -3,2% 
EUR/JPY        129,96   +0,1%   129,99     129,72  +3,1% 
EUR/CHF        1,0853   +0,1%   1,0840     1,0850  +0,4% 
EUR/GBP        0,8527   -0,2%   0,8542     0,8537  -4,5% 
USD/JPY        109,88   +0,1%   109,90     109,78  +6,4% 
GBP/USD        1,3870   +0,2%   1,3848     1,3841  +1,5% 
USD/CNH (Offshore)   6,4307   -0,3%   6,4394     6,4501  -1,1% 
Bitcoin 
BTC/USD       45.882,75   -1,3%  46.655,51   46.899,51 +57,9% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settl.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        69,70   68,14    +2,3%      1,56 +45,2% 
Brent/ICE        73,09   71,45    +2,3%      1,64 +43,6% 
 
METALLE        zuletzt   Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.794,38  1.794,63    -0,0%     -0,25  -5,5% 
Silber (Spot)      24,11   24,03    +0,3%     +0,08  -8,7% 
Platin (Spot)     977,55   981,48    -0,4%     -3,93  -8,7% 
Kupfer-Future      4,41    4,28    +2,9%     +0,12 +25,0% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

September 10, 2021 09:43 ET (13:43 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.

© 2021 Dow Jones News
Treibt Nvidias KI-Boom den Uranpreis?
In einer Welt, in der künstliche Intelligenz zunehmend zum Treiber technologischer Fortschritte wird, rückt auch der Energiebedarf, der für den Betrieb und die Weiterentwicklung von KI-Systemen erforderlich ist, in den Fokus.

Nvidia, ein Vorreiter auf dem Gebiet der KI, steht im Zentrum dieser Entwicklung. Mit steigender Nachfrage nach leistungsfähigeren KI-Anwendungen steigt auch der Bedarf an Energie. Uran, als Schlüsselkomponente für die Energiegewinnung in Kernkraftwerken, könnte dadurch einen neuen Stellenwert erhalten.

Dieser kostenlose Report beleuchtet, wie der KI-Boom potenziell den Uranmarkt beeinflusst und stellt drei aussichtsreiche Unternehmen vor, die von diesen Entwicklungen profitieren könnten und echtes Rallyepotenzial besitzen

Handeln Sie Jetzt!

Fordern Sie jetzt den brandneuen Spezialreport an und profitieren Sie von der steigenden Nachfrage, der den Uranpreis auf neue Höchststände treiben könnte.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.