Die Fondgesellschaft Grunsteyn sorgt mit ihrer Definition von Nachhaltigkeit für Diskussionen. Portfolio-Manager Patrick Grewe vertritt eine Sichtweise, die traditionelle Nachhaltigkeitskonzepte herausfordert. Im Interview erläutert er, wie Investments in Sektoren wie Rüstung, Tabak und Öl mit finanzieller Nachhaltigkeit vereinbar sind. Grewe argumentiert, dass Nachhaltigkeit nicht nur ökologische und soziale Aspekte umfassen sollte, sondern auch die finanzielle Stärke und Beständigkeit von Unternehmen. Für Grunsteyn bedeutet das, in finanziell solide Unternehmen zu investieren, unabhängig von ihrer Branche. Diese Herangehensweise basiert auf der Überzeugung, dass langfristige, positive Renditen ein wesentlicher Aspekt von Nachhaltigkeit sind. Im Detail beschreibt Grewe, wie Erdölkonzerne durch die Diversifizierung ihres Portfolios und die Investition in neue Technologien finanziell nachhaltig sein können. Ebenso erklärt er, wie Tabakkonzerne durch Anpassungen an neue Markttrends und Produktinnovationen ihre finanzielle Nachhaltigkeit sichern. Trotz kritischer Stimmen bleibt Grunsteyn bei seiner unkonventionellen Strategie und schließt keinen Sektor kategorisch aus. Die Fondgesellschaft stellt damit die gängige Praxis des nachhaltigen Investierens infrage und betont die Bedeutung einer breiten Diversifikation und starken finanziellen Performance.
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