
Die IIHF hatte Israel aus Sicherheitsgründen vorerst von allen Weltmeisterschaften ausgeschlossen und die Entscheidung damit begründet, alle Teilnehmer bei ihren Wettbewerben schützen zu wollen. Faeser, in deren Zuständigkeitsbereich auf das Ressort für Sport fällt, fordert hingegen: "Die Sicherheit des israelischen Eishockey-Teams und aller anderen Teams muss durch hohe Sicherheitsvorkehrungen und möglichst sichere Spielorte gewährleistet werden. Ein Ausschluss ausgerechnet des israelischen Teams, gegen das sich Bedrohungen richten, bedeutet nichts anderes als eine Kapitulation vor dem Hass."
Das damit verbundene Zeichen angesichts der aktuellen Bedrohungen gegenüber Juden in vielen Ländern sei verheerend. "Wir brauchen genau das Gegenteil: Der Sport muss zeigen, dass er an der Seite der jüdischen Sportler steht", so Faeser.
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