
Berlin (dpa-AFX) - Die deutsche Verbraucherpreisinflation ist auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren gesunken, wie im März angesichts gesunkener Kosten für Lebensmittel und Energie zunächst geschätzt worden war, wie aus endgültigen Daten von Destatis am Freitag hervorgeht.
Die Verbraucherpreisinflation verlangsamte sich von 2,5 Prozent im Februar auf 2,2 Prozent im März. Das entsprach den zuvor veröffentlichten Flash-Daten.
Darüber hinaus war die jüngste Inflation die schwächste seit Mai 2021, als die Preise um 2,2 Prozent gestiegen waren.
Ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln lag die Kerninflation im März bei 3,3 Prozent. Das lag deutlich über dem Ziel der Europäischen Zentralbank von 2 Prozent.
Die Energiepreise sanken im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent, die Preise für Nahrungsmittel um 0,7 Prozent. Die Kosten für Dienstleistungen stiegen um 3,7 Prozent, die Transportkosten um 2,0 Prozent.
Auf Monatsbasis stiegen die Verbraucherpreise im März wie geschätzt um 0,4 Prozent.
Die Inflation, die auf dem harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) basiert, verlangsamte sich von 2,7 Prozent auf 2,3 Prozent. Im Monatsvergleich stieg der HVPI um 0,6 Prozent. Die Zahlen haben sich im Vergleich zur vorherigen Schätzung nicht verändert.
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