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MÄRKTE EUROPA/Erleichterung über rote Karte in Frankreich für RN

DJ MÄRKTE EUROPA/Erleichterung über rote Karte in Frankreich für RN

FRANKFURT (Dow Jones)--An den europäischen Börsen herrscht am Montag Erleichterung über den Wahlausgang in Frankreich. "Das Wahlergebnis gibt keinen Anlass zur Euphorie, aber es gibt auch keine Anzeichen von Panik", sagt Bartosz Sawicki, Marktanalyst bei der Fintech-Gruppe Conotoxia. Der DAX legt um 0,5 Prozent auf 18.560 Punkte zu, der Euro-Stoxx-50 steigt ebenfalls 0,5 Prozent. Auch wenn im Laufe der Vorwoche ein Sieg des rechtsextremen Rassemblement National (RN) weniger wahrscheinlich geworden war, sorgt der überraschende Sieg des Linksbündnisses für spürbares Aufatmen. Der CAC-40, das Aktienbarometer in Paris, legt um 0,4 Prozent zu.

Der RN erreichte sogar nur Platz drei hinter dem liberalen Bündnis der Parteien hinter Staatspräsident Emmanuel Macron, der sich somit fast als Sieger fühlen kann. Eine Fortführung seiner bisherigen Politik bedeutet das aber nicht. Da kein Bündnis die absolute Mehrheit erreicht hat, schlägt nun die Stunde der Kompromisse. Macron lehnt derweil jegliche Zusammenarbeit mit den Ultralinken von La France Insoumise unter Jean-Luc Melenchon ab.

"Auch eine Mitte-Links-Koalition ist alles andere als ein Selbstläufer und mit hohen Forderungen an Ensemble verbunden", sagt Daniel Lenz, Leiter Strategie Euro-Zinsmärkte. Konkret gehe es dabei um steigende Sozialausgaben und höhere Steuern für Besserverdiener. "Frankreichs hohes strukturelles Budgetdefizit dürfte sich damit verfestigen", so der Analyst. Eine Ausweitung der Zinsdifferenz französischer sei daher wahrscheinlich. "Die zehnjährigen Risikoaufschläge werden auf absehbare Zeit nicht wieder ihr Vorkrisenniveau erreichen", erwartet Lenz.

Aktuell engt sich die Zinsdifferenz aber sogar etwas ein, auch wenn die Sorge umgeht, dass eine Regierung unter Beteiligung der Linken zumin dest versuchen dürfte, die Sozialausgaben zu erhöhen, finanziert durch weitere Schulden. Europaweit ziehen die Renditen etwas an, dabei in deutschland stärker als in Frankreich. Der Euro zeigt sich wenig verändert, er kostet 1,30830 Dollar.

Im weiteren Wochenverlauf dürfte der Start in die Berichtssaison zum zweiten Quartal in den Blick rücken. Erwartet wird laut Marktteilnehmern in Summe ein hohes einstelliges prozentuales Gewinnplus der US-Unternehmen. Am Freitag legen unter anderem die Citigroup und JP Morgan ihre Zahlen auf den Tisch. In Europa 18 der Stoxx-600-Unternehmen.

Delivery-Hero-Aktie mit höheren Rückstellungen sehr schwach 

Delivery Hero verlieren im MDAX 4,8, nachdem der Lieferkonzern angekündigt hat, die Rückstellungen für mögliche Strafzahlungen wegen mutmaßlich wettbewerbswidrigen Verhaltens deutlich erhöhen zu müssen.

Im DAX notiert das Schwergewicht SAP mit dem Markt 0,6 Prozent im Plus. Die Analysten von Stifel und von UBS haben ihre Kursziele erhöht. Bei der Vorlage der Zweitquartalszahlen am 22. Juli nach US-Börsenschluss dürfte SAP einen Anstieg des Cloud-Umsatzes um 25 Prozent melden, erwartet Stifel.

Die Kurse der Rückversicherer Munich Re (+2,5%), Hannover Rück (+1,8%) und Swiss Re (+2,0%) erholen sich. Sie hatten zuletzt unter Spekulationen über Schäden nach dem frühen und heftigen Beginn der Hurrikansaison gelitten.

Im MDAX rutschen K+S um 6,5 Prozent ab. Die Bank of America hat das Papier gleich um zwei Stufen gesenkt auf nun Untergewichten von Kaufen.

Jefferies empfiehlt Ubisoft 

Ubisoft Entertainment dürfte nach Einschätzung von Analysten von Jefferies angesichts einer attraktiven Spielepipeline im laufenden Jahr stark wachsen. Die Einstufung wurde von Untergewichten auf Kaufen erhöht.

In London steigen Britvic um 4,8 Prozent. Die dänische Brauerei Carlsberg (+4,0%) kauft den Getränkehersteller.

Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.004,91    +0,5%    25,52   +10,7% 
Stoxx-50        4.537,62    +0,4%    17,26   +10,9% 
DAX          18.559,16    +0,5%    83,71   +10,8% 
MDAX          25.682,65    -0,2%   -45,48   -5,4% 
TecDAX         3.406,31    +0,4%    12,35   +2,1% 
SDAX          14.671,07    +0,3%    38,30   +5,1% 
FTSE          8.224,60    +0,3%    20,67   +6,1% 
CAC           7.702,96    +0,4%    27,34   +2,1% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,55          +0,02   -0,02 
US-Zehnjahresrendite    4,30          +0,02   +0,42 
 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Mo, 8:06 Fr, 17:08  % YTD 
EUR/USD          1,0836    +0,1%   1,0821   1,0826  -1,9% 
EUR/JPY          174,37    +0,2%   173,78   174,21 +12,1% 
EUR/CHF          0,9711    +0,2%   0,9684   0,9722  +4,7% 
EUR/GBP          0,8446    -0,0%   0,8448   0,8456  -2,6% 
USD/JPY          160,92    +0,1%   160,56   160,93 +14,2% 
GBP/USD          1,2829    +0,2%   1,2810   1,2803  +0,8% 
USD/CNH (Offshore)    7,2879    -0,0%   7,2880   7,2910  +2,3% 
Bitcoin 
BTC/USD        57.389,02    +1,4%  55.389,51 56.341,20 +31,8% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         82,38    83,16    -0,9%   -0,78 +14,9% 
Brent/ICE         85,71    86,54    -1,0%   -0,83 +12,9% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         33,57    33,05    +1,6%   +0,52  +2,8% 
 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.373,82   2.391,26    -0,7%   -17,43 +15,1% 
Silber (Spot)       31,00    31,23    -0,7%   -0,23 +30,4% 
Platin (Spot)      1.014,16   1.029,38    -1,5%   -15,21  +2,2% 
Kupfer-Future        4,64     4,65    -0,1%   -0,01 +18,0% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/gos

(END) Dow Jones Newswires

July 08, 2024 06:55 ET (10:55 GMT)

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