
Merck & Co., der US-Pharmakonzern, zeigt sich für das laufende Jahr optimistisch. Trotz anhaltender Herausforderungen hat das Unternehmen seine Umsatzprognose für 2023 angehoben. Der Gesamterlös soll nun auf 63,4 bis 64,4 Milliarden US-Dollar steigen, was eine Erhöhung gegenüber der vorherigen Schätzung darstellt. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf den Erfolg des Krebsmedikaments Keytruda zurückzuführen, das im abgelaufenen Quartal die Erwartungen übertraf und zu einem Umsatzwachstum von sieben Prozent auf 16,1 Milliarden Dollar beitrug.
Gewinnprognose unter Druck
Trotz des Umsatzwachstums sieht sich Merck mit Herausforderungen konfrontiert. Das Unternehmen hat seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2024 nach unten korrigiert. Der bereinigte Gewinn pro Aktie wird nun voraussichtlich zwischen 7,94 und 8,04 US-Dollar liegen, was einen Rückgang um etwa 60 Cent gegenüber früheren Prognosen bedeutet. Diese Anpassung ist auf Einmalkosten im Zusammenhang mit mehreren Übernahmen zurückzuführen, darunter die kürzlich erfolgte Akquisition von EyeBio.
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