
Der Flughafenbetreiber Fraport verzeichnet trotz steigender Umsätze eine Anpassung seiner Jahresprognose. Im ersten Halbjahr 2024 stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro, während das EBITDA um 17,8 Prozent auf 567 Millionen Euro zulegte. Der Konzerngewinn erhöhte sich sogar um 85 Millionen auf 161 Millionen Euro. Dennoch erwartet Fraport für das Gesamtjahr ein Passagieraufkommen am unteren Ende der bisherigen Spanne von 61 bis 65 Millionen. Gründe hierfür sind Lieferengpässe bei Boeing und zusätzliche Wartungsintervalle für Airbus-Flugzeuge, die den Hauptkunden Lufthansa betreffen.
Internationale Geschäfte stützen Ergebnis
Im zweiten Quartal übertraf Fraport die Erwartungen mit einem Umsatzanstieg von 10,6 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro. Besonders die Bereiche Aviation, Ground Handling und International Activities & Services trugen mit einem Wachstum von 11-12 Prozent zum Erfolg bei. Trotz einer Verlangsamung des Passagierwachstums am Frankfurter Flughafen konnte das Unternehmen von höheren Flughafen- und Infrastrukturentgelten profitieren. Das EBITDA stieg um 9,7 Prozent, wobei die internationalen Geschäfte und Versicherungszahlungen für Unwetterschäden in Brasilien das Ergebnis stützten.
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