
Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd verzeichnete im zweiten Quartal 2024 einen deutlichen Gewinnrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 808 Millionen Euro auf 450 Millionen Euro. Trotz des Rückgangs konnte das Unternehmen seinen Umsatz leicht steigern, von rund 4,4 Milliarden Euro auf etwa 4,5 Milliarden Euro. Die Aktie des Unternehmens zeigte sich relativ stabil und verzeichnete nur moderate Verluste.
Positive Aussichten trotz Herausforderungen
Firmenchef Rolf Habben Jansen äußerte sich zuversichtlich und sprach von einem sehr guten Halbjahr. Das Unternehmen profitierte von einer höheren Nachfrage und steigenden Spotraten im zweiten Quartal. Zudem half die Aufnahme neuer Schiffe und Container in die Flotte, den zusätzlichen Kapazitätsbedarf durch die angespannte Sicherheitslage im Roten Meer zu bewältigen. Für die zweite Jahreshälfte plant Hapag-Lloyd, sich verstärkt auf Wachstum und die Qualität seiner Dienstleistungen zu konzentrieren.
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