Die US-Notenbank hat offiziell die Zinswende eingeläutet - für Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Netfonds AG, keine Überraschung. Im wO-TV-Gespräch betont er, dass wirtschaftliche Indikatoren wie Arbeitsmarktdaten und industrielle Schwäche bereits auf diesen Schritt hingewiesen hatten. Interessanterweise verschiebt die Fed ihren Fokus von der Inflationsbekämpfung zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes. Dies reflektiert die hohe Zinssensitivität der US-Wirtschaft, die stark von Kredit und Konsum abhängt. Obwohl diese Politik kurzfristig den Einzelhandel und die Wirtschaft beleben könnte, bleibt das Rezessionsrisiko präsent. Hellmeyer diskutiert auch das umstrittene IRA-Programm, das die industrielle Kapazität der USA stärken soll, jedoch nicht WTO-konform ist. Er sieht die Zinssenkungspolitik als Kalkulation mit Blick auf die US-Wahlen, die sowohl den Finanzmärkten als auch der Politik dienen dürfte. Jetzt das komplette Interview ansehen!
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