Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.062 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Etwas leichter - Oracle-Kurs schießt nach oben

DJ MÄRKTE USA/Etwas leichter - Oracle-Kurs schießt nach oben

Von Steffen Gosenheimer

NEW YORK (Dow Jones)--Nach der teilweisen Erholung am Montag von den heftigen Verlusten am Freitag ist die Tendenz am Dienstag an der Wall Street leichter. Am stärksten gibt zur Mittagszeit in New York der Dow-Jones-Index nach mit minus 0,7 Prozent auf 40.529 Punkte. Er wird gedrückt vor allem von Verlusten bei Bankaktien. Die breiteren und damit aussagekräftigeren Indizes wie der S&P-500 und die technologiedominierten Nasdaq-Indizes geben um bis zu 0,4 Prozent nach.

Für Zurückhaltung sorgt zum einen, dass am Mittwoch die Verbraucherpreise für August auf dem Kalender stehen. Sie werden aber nur noch darüber entscheiden, ob die Fed am 18. September ihren Zinssenkungszyklus mit einem großen Zinsschritt nach unten einleitet oder einem normalen kleinen um 25 Basispunkte. Mit großer Mehrheit setzt der Markt aktuell auf letzteres.

Bereits am Dienstag, fünf Stunden nach Börsenschluss, steht zum anderen das erste TV-Duell der beiden Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und Kamala Harris an. Auch dieses Ereignis dürfte mancher Börsianer erst einmal abwarten wollen, bevor er sich neu positioniert.

Dollar zieht weiter an - Öl auf Jahrestief

Am Anleihemarkt sinken die Renditen. Hier dürften einige Teilnehmer angesichts der schwächelnden Aktienkurse den sicheren Hafen der Zinspapiere ansteuern.

Der Dollar, der bereits am Vortag anzog, legt ungeachtet der sinkenden US-Marktzinsen noch etwas weiter zu. Der Euro fällt auf 1,1023 Dollar und den niedrigsten Stand seit Mitte August. Noch vor der US-Notenbank dürfte die EZB am Donnerstag die Zinsen senken, und laut Marktteilnehmern könnte sie in der nächsten Zeit taubenhaftere Töne anschlagen als die Fed.

Stark unter Druck stehen die Ölpreise nach der Zwischenerholung am Vortag. Sie geben um bis zu 4,4 Prozent nach. US-Öl der Sorte WTI ist mit unter 66 Dollar je Fass so billig wie zuletzt im Sommer 2023. Als Belastungsfaktor verweisen Marktkenner weiter auf die maue Konjunktur in China, was für eine anhaltende Nachfrageschwäche aus China spreche. Am Vortag hatte ein vor der US-Küste drohender Wirbelsturm noch dafür gesorgt, dass die Ölpreise sich etwas erholten.

Oracle überzeugt - Apple und Alphabet von Urteilen wenig bewegt

Unter den Einzelaktien geht es für Oracle um 12 Prozent nach oben. Der Cloud-Software-Anbieter hat mit seinen Quartalszahlen die Markterwartungen überboten und dazu von einem starken Auftragsbestand gesprochen. Oracle schloss zudem einen Vertrag mit Amazon Web Services (AWS) ab, was nach Aussage des Oracle-Managements sogar die wichtigere Neuigkeit ist.

Dass Apple nun tatsächlich 13 Milliarden Euro an Steuern in Irland nachzahlen soll, belastet den Kurs nur leicht. Er gibt um 1 Prozent nach. "Irland hat Apple eine rechtswidrige Beihilfe gewährt, die zurückzufordern ist", urteilte der Europäische Gerichtshof. Er bestätigte damit eine Entscheidung der EU-Kommission

Google muss nach einem Urteil des höchsten europäischen Gerichts eine Geldbuße von 2,4 Milliarden Euro wegen Missbrauchs ihrer beherrschenden Stellung zahlen. Auch hier fällt die Reaktion gedämpft aus, der Kurs der Mutter Alphabet bewegt sich kaum.

Großer Bremser im Dow sind Goldman Sachs mit einem Minus von fast 5 Prozent. CEO David Solomon rechnet mit einem Rückgang der Handelserträge im dritten Quartal um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Noch härter trifft es die Aktie des Konkurrenten JP Morgan (-7,2%), nachdem der COO der Bank gewarnt hat, dass die Erwartungen der Branche an den Nettozinsertrag "nicht sehr vernünftig" seien.

Zur Schwäche der Bankaktien - der entsprechende S&P-500-Subindex büßt 4,4 Prozent ein - verweisen Teilnehmer aber auch darauf, dass die Aktie des Autofinanzierungsspezialisten Ally Financial (-15%) stark unter Druck steht. Das Ally-Management hat seine Margenprognose deutlich nach unten korrigiert und rechnet mit vermehrten Abschreibungen und Zahlungsausfällen.

Hewlett Packard Enterprise sinken mit der Ausgabe neuer Aktien um 7,5 Prozent. Mit den Erlösen soll der Kauf von Juniper Networks (+0,4%) finanziert werden.

Under Armour hat den Ausblick gesenkt, der Kurs des Sportartikelherstellers sackt um fast 9 Prozent ab. Die Aktie hatte bereits am Vortag auffallend schwach im Markt gelegen.

Rubrik büßen 6,8 Prozent ein, obwohl das Softwareunternehmen für Datensicherheit positive Quartalszahlen und einen verbesserten Ausblick vorgelegt hat. Händler verweisen aber darauf, dass der Rubrik-Kooperationspartner Salesforce (-0,7%) mitgeteilt hat, Own Company zu kaufen. Dies könnte die Entwicklung bei Rubrik beschneiden.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        40.543,47    -0,7%   -286,12   +7,6% 
S&P-500       5.458,29    -0,2%   -12,76   +14,4% 
Nasdaq-Comp.    16.864,66    -0,1%   -19,94   +12,4% 
Nasdaq-100     18.644,11    -0,1%   -16,67   +10,8% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit     Rendite   Bp zu VT   Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre       3,61     -5,9      3,67    -81,0 
5 Jahre       3,44     -5,1      3,49    -56,3 
7 Jahre       3,54     -5,3      3,59    -43,5 
10 Jahre       3,65     -4,5      3,70    -22,5 
30 Jahre       3,97     -3,4      4,00     -0,3 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Di., 7:50 Mo, 17:35  % YTD 
EUR/USD        1,1025    -0,1%   1,1042   1,1038  -0,2% 
EUR/JPY        156,96    -0,7%   157,99   157,78  +0,9% 
EUR/CHF        0,9330    -0,5%   0,9367   0,9359  +0,6% 
EUR/GBP        0,8438    -0,0%   0,8444   0,8441  -2,7% 
USD/JPY        142,39    -0,5%   143,08   142,95  +1,1% 
GBP/USD        1,3066    -0,1%   1,3077   1,3076  +2,7% 
USD/CNH (Offshore)   7,1320    +0,2%   7,1224   7,1199  +0,1% 
Bitcoin 
BTC/USD       56.753,05    -1,3%  56.909,15 55.341,10 +30,3% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        65,47    68,71    -4,7%   -3,24  -7,8% 
Brent/ICE        68,87    71,84    -4,1%   -2,97  -8,6% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        35,53    37,20    -4,5%   -1,67 +12,0% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.513,16   2.506,38    +0,3%   +6,79 +21,9% 
Silber (Spot)      28,27    28,38    -0,4%   -0,11 +18,9% 
Platin (Spot)     943,00    942,70    +0,0%   +0,30  -4,9% 
Kupfer-Future      4,04     4,08    -1,1%   -0,05  +2,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

September 10, 2024 12:22 ET (16:22 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.