
Die Deutsche Lufthansa AG passt ihre Flugrouten strategisch an, um wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Zum Winterflugplan ab dem 27. Oktober wird die Direktverbindung von Frankfurt nach Peking vorübergehend eingestellt. Stattdessen konzentriert sich die Airline auf die tägliche Verbindung von München nach Peking, die mit dem sparsameren Airbus A350 bedient wird. Diese Entscheidung spiegelt den intensiven Wettbewerb mit internationalen Konkurrenten wider, die oft von günstigeren Betriebskosten profitieren. Gleichzeitig verlängert der Konzern die Aussetzung der Flüge nach Tel Aviv bis zum 10. November 2024 für die meisten Konzerngesellschaften, während Eurowings die Aussetzung sogar bis Ende November verlängert.
Finanzielle Aussichten und Marktreaktionen
Die Lufthansa-Aktie zeigt sich volatil und bewegt sich aktuell um die 6,75 Euro. Trotz eines Umsatzanstiegs im vergangenen Quartal sank der Gewinn je Aktie auf 0,39 Euro. Analysten prognostizieren für das laufende Jahr einen Gewinn von 0,873 Euro je Aktie und eine Dividende von 0,232 Euro. Die Branche fordert unterdessen politische Maßnahmen zur Kostensenkung, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und das Fliegen erschwinglich zu halten.
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