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MÄRKTE EUROPA/Erholungstag - Ampel-Aus als Chance sehen

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE EUROPA/Erholungstag - Ampel-Aus als Chance sehen

DOW JONES--Nach dem deutlichen Minus am Vortag geht es an den europäischen Aktienmärkten am Donnerstag mit Schwung wieder nach oben. Der DAX gewinnt 1,3 Prozent auf 19.279 Punkte, der Euro-Stoxx-50 steigt um 0,7 Prozent auf 4.835 Punkte. Nachdem am Vortag die neuerliche Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten für teils deutliche Verluste an den Börsen in Europa sorgte, ist nun das Ampel-Aus das zentrale Thema, das es einzuordnen gilt. Von den Marktstrategen von Metzler heißt es dazu, dass das Ende der Ampel von Marktteilnehmern durchaus positiv aufgenommen werden könnte, in der Hoffnung, dass eine neue Regierung endlich die notwendigen Impulse setzen kann, um die Konjunktur aus der aktuellen Stagnation zu befreien. Auch Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei Donner & Reuschel, begrüßt einen politischen Neuanfang in Berlin. Jetzt bestehe die Chance eines ökonomischen und politischen Aufbruchs, idealerweise in enger Koordination mit der Wirtschaft, aber auch zusammen mit der neuen EU-Kommission und anderen Staaten Europas. Mit Blick auf die umsatzarme Jahreszeit und ein Machtvakuum in Washington wie in Berlin kann es allerdings zu stärkeren Schwankungen an den Aktienmärkten kommen.

Im Blick steht zudem die US-Notenbank, die am Abend die Leitzinsen weiter senken dürfte. "Eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte gilt als ausgemacht", sagt Thomas Altmann von QC Partners. Trotzdem sei die Sitzung spannend: Denn US-Notenbankchef Jerome Powell werde nicht darum herumkommen, Fragen zur Auswirkung von Trumps Wahlprogramm auf Wirtschaft, Inflation und Geldpolitik zu beantworten. "Auch Fragen zu Powells Zukunft selbst sind durchaus zu erwarten", so der Vermögensverwalter. Derweil hat die Bank of England die Zinsen wie erwartet um einen viertel Prozentpunkt gesenkt.

Berichtssaison verläuft positiv

Daneben steht weiterhin die Berichtssaison im Blick, und die verläuft laut der Deutschen Bank auch in Europa positiv. Statt wie erwartet um 3 Prozent seien die Gewinne im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 8,3 Prozent gestiegen, so Anlagestratege Ulrich Stephan mit Blick auf die 60 Prozent der Unternehmen, die ihre Bücher bereits geöffnet haben. Besonders Versorger und Finanzwerte hätten den Schnitt mit erwarteten Gewinnzuwächsen von 46 und 24 Prozent nach oben gezogen, wobei die bisher veröffentlichen Zahlen die Analystenerwartungen um je 168 und 13 Prozent übertroffen hätten.

Die Aktie von Heidelberg Materials steigt um 8 Prozent auf 116,40 Euro und damit auf das erste Allzeithoch seit 2007. Angesichts der schlechten Nachrichtenlage rund um das Baugeschäft habe man eine nach oben präzisierte erhöhte Gewinnprognose nicht erwartet. Zudem lag auch der Umsatz im dritten Quartal über den Prognosen. "Das Geschäft in Nord-Amerika fängt Europa auf", meint ein Händler. Mit Blick auf die künftige Industriepolitik von Donald Trump könnte sich das in Zukunft noch stärker auszahlen.

Die hohe Nachfrage nach Wehrtechnik hat Rheinmetall (+5%) im dritten Quartal einen höheren Erlös und Gewinn beschert. Das operative Ergebnis kletterte deutlich überproportional zum Umsatz, sodass die Rendite weiter stieg. Den Ausblick für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern. Auch die Zahlen von Qiagen kommen gut an, die Aktien gewinnen gut 3 Prozent. Sowohl Umsatz als auch Gewinn hätten die Konsenserwartungen übertroffen, heißt es bei Berenberg.

Swiss Re steigen um 6,6 Prozent. Die deutliche Aufstockung bei den Rückstellungen habe zwar in ihrem Umfang überrascht, heißt es. Offensichtlich kommt das Aufstocken der US-Haftpflichtreserven aber gut an am Markt. Für das US-Haftpflichtgeschäft wurden die Rückstellungen um 2,4 Milliarden Dollar erhöht.

Bei Air France-KLM (-11,5%) ging es im dritten Quartal mit den Kosten nach oben, während der Gewinn unter Erwartung lag. Die Investmentthese bei der Fluglinie sei rund um das Thema Restrukturierung und Kostensenkung aufgebaut, daher werde hier so empfindlich reagiert. Die Analysten von JP Morgan weisen darauf hin, dass nach den Zahlen die Konsenserwartungen an die Gewinne sowohl für 2024 als auch 2025 nach unten genommen wurden. Ein Grund für den Kostenanstieg sind unter anderem höhere Flugsteuern in Frankreich.

In zweiten und dritten Reihe am deutschen Aktienmarkt überraschen nun auch konjunkturabhängige Unternehmen endlich einmal positiv. Dürr schießen um 6,3 Prozent nach oben. Der Umsatz liegt zwar leicht unter den Erwartungen, der operative Gewinn auf EBIT-Basis aber darüber. Bei Deutz sorgt der starke Auftragseingang für ein Plus im Kurs von 3,5 Prozent. Im TecDAX legen Nemetschek um 8,5 Prozent zu. Der Software-Konzern hat den Umsatz im vergangenen Quartal etwas stärker gesteigert als erwartet und operativ mehr verdient.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.834,99    +0,7%    34,36     +6,9% 
Stoxx-50        4.320,56    +0,3%    14,12     +5,6% 
DAX          19.278,61    +1,3%   239,30     +15,1% 
MDAX          26.671,26    +1,3%   333,25     -1,7% 
TecDAX         3.383,31    +2,1%    68,38     +1,4% 
SDAX          13.353,97    +1,5%   198,47     -4,3% 
FTSE          8.161,26    -0,1%    -5,42     +5,6% 
CAC           7.414,55    +0,6%    44,94     -1,7% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,49          +0,09     -0,08 
US-Zehnjahresrendite    4,45          +0,02     +0,57 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Do, 8:25 Mi, 17:15 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0762    +0,3%   1,0770     1,0736  -2,6% 
EUR/JPY          165,81    +0,0%   165,57     165,65  +6,6% 
EUR/CHF          0,9436    +0,4%   0,9409     0,9402  +1,7% 
EUR/GBP          0,8325    -0,0%   0,8319     0,8334  -4,0% 
USD/JPY          154,07    -0,3%   153,72     154,32  +9,4% 
GBP/USD          1,2925    +0,4%   1,2946     1,2881  +1,6% 
USD/CNH (Offshore)    7,1745    -0,4%   7,1711     7,1948  +0,7% 
Bitcoin 
BTC/USD        74.887,00    -1,1%  74.887,50   74.574,85 +72,0% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         70,95    71,69    -1,0%     -0,74  +0,3% 
Brent/ICE         74,29    74,92    -0,8%     -0,63  -0,5% 
GAS                VT-Settlem.          +/- EUR 
Dutch TTF         40,655    40,72    -0,1%     -0,06  +7,1% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.666,74   2.659,73    +0,3%     +7,01 +29,3% 
Silber (Spot)       31,11    31,23    -0,4%     -0,11 +30,9% 
Platin (Spot)       975,94    986,00    -1,0%     -10,06  -1,6% 
Kupfer-Future        4,33     4,25    +2,0%     +0,09  +9,6% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl

(END) Dow Jones Newswires

November 07, 2024 07:05 ET (12:05 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
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