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MÄRKTE USA/Leichte Erholung - Tesla legen deutlich zu

DJ MÄRKTE USA/Leichte Erholung - Tesla legen deutlich zu

DOW JONES--Zu Wochenbeginn zeichnet sich ein wenig veränderter Start an der Wall Street ab. Damit dürfte es zu einer Stabilisierung nach den teils kräftigen Verlusten am Freitag kommen. Da hatten vor allem zinsempfindliche Aktien Verluste verzeichnet, abzulesen an Abschlägen bis zu 2,4 Prozent bei den Nasdaq-Indizes. Auslöser war ein Dämpfer für die Zinssenkungshoffnungen durch US-Notenbankchef Jerome Powell, worauf eine weitere Zinssenkung im Dezember nur noch mit 62-prozentiger Wahrscheinlichkeit eingepreist wird. Daneben sprachen manche Beobachter aber auch von Gewinnmitnahmen nach der Trump-Rally zuvor, dem sogenannten Trump-Trade.

Konjunkturseitig sind am Montag keine Impulse zu erwarten, der Terminkalender ist leer. Im Blick haben dürften Marktteilnehmer aber den G20-Gipfel in Rio de Janeiro.

Tesla machen vorbörslich einen Satz um knapp 6 Prozent. Ein Übergangsteam des designierten US-Präsidenten Donald Trump will einen föderalen Rahmen für selbstfahrende Fahrzeuge schaffen, wie Bloomberg berichtet. "Dies wäre ein großer Schritt nach vorn bei der Lockerung der US-Vorschriften ... und ein bedeutender Rückenwind für Teslas autonome und KI-Vision auf dem Weg ins Jahr 2025", so Wedbush-Analyst Dan Ives.

Super Micro Computer will derweil einen Plan vorlegen, der es ermöglichen soll, dass die Aktie weiter an der Nasdaq gehandelt werden kann. Am Berichtstag läuft die Frist ab, bis zu der Super Micro Computer die Genehmigung der Nasdaq einholen muss, nachdem das Unternehmen zuletzt Rechnungslegungspflichten nicht fristgerecht nachgekommen war und auf der Suche nach einem neuen Wirtschaftsprüfer ist.

Rüstungswerte könnten davon profitieren, dass die Branche am Wochenende wieder in den Fokus rückte, nachdem US-Präsident Joe Biden den ukrainischen Streitkräften erstmals erlaubt hat, Langstrecken-Raketen aus westlicher Produktion für Angriffe auf russisches Territorium einzusetzen.

Nvidia werden 2,8 Prozent tiefer gesehen. Der Chiphersteller für künstliche Intelligenz wird am Mittwoch nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das dritte Quartal vorlegen. Spannend wird dabei unter anderem, wie schnell das Unternehmen den Verkauf seiner Blackwell-KI-Chips hochfahren kann.

Warner Bros. Discovery hat sich laut dem Wall Street Journal mit der US-Basketball-Profiliga (NBA) darauf geeinigt, dass beide Seiten mindestens für das nächste Jahrzehnt im Geschäft bleiben werden. Die Aktie verteuert sich um gut 2 Prozent.

Lifeway Foods ziehen mit einem auf 27 Dollar je Aktie erhöhten Übernahmeangebot von Danone um 6,1 Prozent an auf 25,00 Dollar.

T-Mobile US tendieren knapp behauptet. Das Netz des US-Mobilfunkanbieters wurde nach Angaben von Insidern Opfer eines großangelegten chinesischen Cyberspionageangriffs, wie Informanten dem Wall Street Journal sagten.

Ölpreise legen mit geopolitischen Spannungen zu

Die Ölpreise holen anfängliche leichte Abgaben wieder auf und notieren fester. Die Notierungen für Brent und WTI steigen um bis zu 0,7 Prozent. Die Notierungen steigen aufgrund eskalierender geopolitischer Bedenken, heißt es. Laut Berichten werden die USA der Ukraine gestatten, Langstreckenwaffen aus westlicher Produktion für Angriffe innerhalb Russlands zu verwenden. Dies gibt Anlass zur Sorge um die Ölversorgung, da die Ukraine nach Ansicht von Marktbeobachtern weitere Ölinfrastrukturen in Russland angreifen könnte.

Der Goldpreis erholt sich und steigt wieder über die Marke von 2.600 Dollar je Feinunze. nachdem er zuletzt sechs Handlestage in Folge Abgaben verzeichnet hatte. Die US-Notenbank dürfte bei Zinssenkungen vorsichtiger vorgehen, was übergeordnet Gegenwind für das Edelmetall bedeutet, heißt es von BMI.

Der Dollar zeigt sich dagegen wenig verändert. Mit den Renditen am Anleihemarkt geht es leicht nach oben.

=== 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,32     -0,1    4,32   -10,0 
5 Jahre         4,34     +2,9    4,31    33,6 
7 Jahre         4,41     +3,8    4,37    44,2 
10 Jahre         4,48     +4,4    4,44    60,5 
30 Jahre         4,68     +6,0    4,62    70,6 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Mo, 8:04 Fr, 17:30  % YTD 
EUR/USD        1,0558    +0,2%   1,0541   1,0544  -4,4% 
EUR/JPY        163,78    +0,6%   163,01   163,31  +5,3% 
EUR/CHF        0,9364    +0,1%   0,9355   0,9364  +0,9% 
EUR/GBP        0,8359    +0,1%   0,8341   0,8348  -3,6% 
USD/JPY        155,14    +0,4%   154,65   154,85  +10,1% 
GBP/USD        1,2629    +0,1%   1,2638   1,2632  -0,7% 
USD/CNH (Offshore)   7,2447    +0,0%   7,2497   7,2377  +1,7% 
Bitcoin 
BTC/USD       89.897,60    +0,5%  91.937,70 89.496,50 +106,5% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        67,50    67,02    +0,7%   +0,48  -4,6% 
Brent/ICE        71,40    71,04    +0,5%   +0,36  -4,4% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF       46,085    45,75    +0,7%   +0,34  +20,4% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.600,67   2.563,20    +1,5%   +37,47  +26,1% 
Silber (Spot)      30,96    30,25    +2,3%   +0,70  +30,2% 
Platin (Spot)     959,13    942,72    +1,7%   +16,41  -3,3% 
Kupfer-Future      4,08     4,06    +0,3%   +0,01  +3,2% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/err

(END) Dow Jones Newswires

November 18, 2024 08:43 ET (13:43 GMT)

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© 2024 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

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