
"Von uns als verlässlich eingeschätzte Quellen hatten uns zunächst von einer gezielten Social-Media-Kampagne gegen den Unions-Kanzlerkandidaten ausgehen lassen. Eindeutige Reaktionen der Parteien und weitere Recherchen haben in der Redaktion zu einer neuen Bewertung der Sachlage geführt", hieß es.
"Wir gehen inzwischen nicht mehr davon aus, dass es strategische Überlegungen der SPD in der von uns ursprünglich dargestellten Art gegeben hat. Wir haben deshalb den Artikel am Montagmittag ohne den ursprünglichen Inhalt und mit diesem Transparenzhinweis wieder live gestellt", erklärte "Focus Online".
Das Portal hatte berichtet, die SPD plane eine Videokampagne, in der 100 Frauen sagen, warum sie Angst vor Friedrich Merz haben. Diese Spots sollten demnach häppchenweise über die sozialen Netzwerke geteilt werden und Merz als "alten weißen Mann" inszenieren.
© 2024 dts Nachrichtenagentur