
Während Windkraft und Solarenergie oft im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung stehen, bietet die Wasserkraft einzigartige Vorteile wie hohe Planbarkeit und Grundlastfähigkeit. Dabei hat sich die DWK Deutsche Wasserkraft AG insbesondere auf sogenannte kleinere Laufwasserkraftwerke ("Small Hydro") spezialisiert und sieht sich als ersten deutschen börsen-notierten Pure Play Wasserkraft-IPP (Independent Power Producer). Das Unternehmen hat sich dabei eine bemerkenswerte Expertise aufgebaut und bringt es bislang auf Transaktionen und Betrieb von Anlagen im Wert von zwei Milliarden EUR.
Wir haben bei Henning Rath, Vorstand der DWK Deutsche Wasserkraft AG, nachgefragt, über welche Entwicklungsperspektiven das Unternehmen verfügt, mit wem man kooperiert und wie man sich im auch bestehenden Wettbewerb zwischen verschiedenen Erneuerbare-Energie-Quellen positioniert sieht.
NWW: Wie funktioniert das Geschäftsmodell der Deutschen Wasserkraft AG und welche Einnahmequellen hat das Unternehmen?
Henning Rath: Wir sind das erste börsennotierte unabhängige Wasserkraft-Unternehmen in Deutschland und spezialisiert auf Small Hydro-Laufwasserkraftwerke, zunächst mit dem Fokus auf Standorte in Norwegen. Unser Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen: Der Projektentwicklung von neu zu bauenden Wasserkraftanlagen, dem Erwerb von bestehenden Laufwasserkraftwerken, die wir dann selbst betreiben sowie dem Management von Anlagen für Dritte.
Unser Ziel ist es, durch dieses 3-Säulen-Modell Wachstum durch Projektentwicklung mit stabilen und wiederkehrenden Einnahmen aus dem Betrieb von Anlagen zu kombinieren. Insbesondere der Aufbau eines Wasserkraft-Exposures für Dritte bietet Chancen, schon relativ kurzfristig Cashflows für das Unternehmen zu erwirtschaften. Langfristig wollen wir ein eigenständiger Kraftwerksbetreiber werden.
NWW: Wie plant die Deutsche Wasserkraft AG, ihr Portfolio an Laufwasserkraftwerken in den kommenden Jahren zu erweitern, und welche Regionen stehen dabei im Fokus?
Henning Rath: Dank unserer langjährigen Erfahrung als Wasserkraft-Asset und Investment-Manager verfügen wir über ein breites und nachhaltiges Netzwerk in der Branche sowie in der Financial Community. Durch die Börsennotiz konnten wir unsere Visibilität zudem nochmal steigern. Insbesondere am norwegischen Markt sind wir sehr gut vernetzt und kennen den Markt vor Ort. Wir haben dort mit unserer Gesellschaft Antares, die wir nun in die DWK eingebracht haben, bereits Transaktionen und Projekte verwirklicht. […]
Das vollständige Interview lesen Sie unter www.nebenwertewelt.de
Der Beitrag Vorstandsinterview Exklusiv: DWK Deutsche Wasserkraft - Small Hydro bietet erhebliche Potenziale erschien zuerst auf Nebenwertewelt.