Deutschland erwägt einen Sonderfonds für Verteidigung in Höhe von 200 Mrd. EUR, um die verfassungsmäßige Schuldenbremse zu umgehen. Mit einem engen Zeitfenster zur Genehmigung vor der Konstituierung des Bundestags Ende März drängt CDU-Chef Friedrich Merz auf eine Verfassungsänderung, die zwar noch eine Zwei-Drittel-Mehrheit hat, aber in der nächsten Legislaturperiode von AfD und Linkspartei blockiert wird. Für Rheinmetall ergibt sich daraus eine große Chance. Das Unternehmen hat bestätigt, dass es sich ~50 % des ersten 100-Mrd.-EUR-Verteidigungsfonds Deutschlands gesichert hat und damit die Erwartungen übertroffen wurden. Angesichts seiner Marktführerschaft und Produktionsstärke erwarten die Analysten, dass Rheinmetall über 50 % des neuen Fonds erhält und damit potenziell mindestens 100 Mrd. EUR an Aufträgen sichert - ein transformativer Sprung im Vergleich zu den erwarteten 10 Mrd. EUR Umsatz im Geschäftsjahr 2024. Da die Konsolidierung der europäischen Verteidigungsindustrie voranschreitet, sehen die Analysten Rheinmetall als führenden Auftragnehmer. Standardisierungsmaßnahmen werden die Nachfrage nach seinen Next-Gen-Panzern, Munition, Drohnen und gepanzerten Fahrzeugen weiter antreiben. Dank Skaleneffekten und einer verbesserten Umsatzvisibilität nach 2027 sehen Analysten Rheinmetall als klaren Gewinner. Daher erhöhen sie ihre Umsatzprognosen für die Zeit nach 2027, passen die Margen aufgrund niedrigerer Herstellungskosten an und heben ihr Kursziel auf 1.115,00 EUR (von zuvor 1.025,00 EUR) an, wobei die Kaufempfehlung beibehalten wird. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://www.research-hub.de/companies/Rheinmetall%20AG
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