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Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer hat im Geschäftsjahr 2024 trotz widriger Marktbedingungen ein stabiles Wachstum verzeichnet. Der Konzernumsatz stieg organisch um 2,9 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro, während das bereinigte EBITDA um 4,1 Prozent auf 419,4 Millionen Euro zulegte. Die EBITDA-Marge verbesserte sich leicht auf 20,6 Prozent. Besonders erfreulich entwickelte sich der Geschäftsbereich Plastics & Devices mit einem organischen Umsatzwachstum von 8,0 Prozent, getrieben durch eine starke Nachfrage nach Drug-Delivery-Systemen. Der Vorstand plant, die Dividende stabil bei 1,25 Euro je Aktie zu halten. Aktuell prüft das Unternehmen eine mögliche Übernahme durch Finanzinvestoren, wobei sich die Gespräche noch in einem frühen Stadium befinden.
Ausblick und strategische Entwicklung
Für das Geschäftsjahr 2025 prognostiziert Gerresheimer ein organisches Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent, wobei die EBITDA-Marge auf rund 22 Prozent steigen soll. Die kürzlich abgeschlossene Übernahme von Bormioli Pharma wird ab 2025 wesentlich zu Umsatz und Ergebnis beitragen. Mittelfristig strebt der Konzern ein organisches Umsatzwachstum von acht bis zehn Prozent an, bei einer EBITDA-Marge zwischen 23 und 25 Prozent. Im Geschäft mit Injektionsfläschchen rechnet das Unternehmen mit einer schrittweisen Markterholung im Laufe des Jahres 2025, nachdem dieser Bereich im vergangenen Jahr durch Lagerbestandseffekte bei Kunden belastet wurde.
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