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Parteien: Pro Helvetia c. "Klein Report"
Themen: Entstellen von Tatsachen / Berichtigung
Beschwerde in der Hauptsache gutgeheissen
Zusammenfassung
Unter dem Titel "Pro Helvetia: Sex, Geld und Affären" publizierte der Mediendienst "Kleinreport.ch" einen kritischen Beitrag über die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Darin wird behauptet, Pro Helvetia kenne keine Amtszeitbeschränkung. Dies führe dazu, dass einmal abgelehnte KünstlerInnen praktisch keine Chance mehr auf Fördergelder hätten. Zudem prangerte der Artikel ein "ausgesprochenes Gleichstellungsproblem in der Kultur" an, von dem vor allem Männer profitieren würden. Die Stiftung Pro Helvetia bestritt beides und forderte Herausgeberin Ursula Klein auf, die Fehler zu korrigieren. Dies blieb jedoch aus. In der Folge reichte Pro Helvetia beim Presserat eine Beschwerde ein.
Dieser kommt zum Schluss, dass die Behauptung, Pro Helvetia kenne keine Amtszeitbeschränkung, nachweislich falsch ist, womit der "Klein Report" gegen die "Erklärung" verstossen hat. Beim Vorwurf des Gleichstellungsproblems ist hingegen nicht klar, ob er sich auf die Branche als Ganzes bezieht, weshalb der Presserat in diesem Punkt keine Rüge ausspricht.
Stellungnahme 7/2025 (https://presserat.ch/complaints/07_2025/)
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