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Vom 28. Februar bis 9. März 2025 findet die zweite bundesweite Aktionswoche "Torffrei gärtnern" statt. Ziel ist es, noch mehr Hobbygärtnerinnen und -gärtner für den Einsatz torffreier Erden zu gewinnen - und damit ganz einfach etwas Gutes für das Klima zu tun.
Torffrei zu Gärtnern ist leicht - und der Effekt groß. Jeder eingesparte Kubikmeter Torf schützt Moorböden, die zu unseren wichtigsten Kohlenstoffspeichern weltweit zählen. Gärtnerinnen und Gärtner reduzieren mit torffreier Erde klimaschädliche Treibhausgase, die bei Abbau und Nutzung von Torf entstehen. Die Aktionswoche weckt und stärkt das Bewusstsein für torffreies Gärtnern und informiert darüber, wie das Gärtnern mit torffreien Erden gelingt.
Initiiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wird die Aktionswoche von zahlreichen Erdenherstellern, Umwelt- und Gartenbauverbänden und großen Handelsunternehmen umgesetzt.
Praktische Tipps für torffreies Gärtnern
Damit der Wechsel zur torffreien Erde mühelos gelingt, gibt es einige einfache Tipps:
- Torffrei einkaufen: Achten Sie auf die Kennzeichnung "torffrei" oder "ohne Torf". Produkte mit der Aufschrift "torfreduziert" enthalten oft noch große Mengen Torf. Kompost, Holzfasern oder Rindenhumus sind gute Alternativen in Erden.
- Gießverhalten anpassen: Torffreie Erde speichert weniger Wasser. Mit regelmäßigem, moderatem Gießen verhindern Sie Trockenheit und Staunässe. Ein einfacher Test: Mit dem Finger die Erde prüfen - ist sie bis in die Tiefe trocken, ist es Zeit zu gießen.
- Regelmäßig düngen: Torffreie Erde speichert Nährstoffe weniger gut. Achten Sie deshalb darauf, ihre Pflanzen regelmäßig zu düngen. Besonders Substrate mit hohem Holzanteil erfordern oft eine erhöhte Stickstoffzufuhr.
- Erde richtig lagern: Torffreie Erden sollten trocken und kühl lagern, um ihre Qualität zu erhalten. Angebrochene Säcke gut verschließen und möglichst schnell aufbrauchen.
Breites Bündnis für torffreies Gärtnern
Die Liste der Partner der Aktionswoche zeigt das wachsende Engagement für klimaschonendes Gärtnern. Mit dabei sind Umweltverbände wie der NABU und Natur im Garten sowie Branchenorganisationen wie der Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) und der BHB - Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e. V. Auch der Verband Wohneigentum und der Landesverband der Gartenbauvereine NRW e. V. unterstützen die Initiative.
Auf Herstellerseite beteiligen sich die Erdenproduzenten Neudorff, klimafarmer und COMPO, die seit Jahren torffreie Alternativen im Sortiment führen. Auch im Handel wächst das Engagement: Unternehmen wie toom, OBI, BAUHAUS, Penny und Raiffeisen-Märkte in der AGRAVIS-Kooperationsgemeinschaft Terres setzen sich verstärkt für den Verkauf und die Bewerbung torffreier Erden ein. Weitere wertvolle Unterstützer sind Florpartner, HORTICERT sowie das Modell- und Demonstrationsvorhaben Hobbygartenbau (HOT). Im Rahmen der Aktionswoche bieten diese Unternehmen sowie viele weitere Gärtnereien und Gartenmärkte Beratung und spezielle Aktionen zum Thema torffreies Gärtnern an. Wer sich online informieren möchte, findet zudem auf www.torffrei.info eine umfangreiche Produktdatenbank und zahlreiche praktische Anleitungen.
Pressekontakt:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
Nicole Paul
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