
Durchörterungen innerhalb eines mächtigen Abschnitts von 992 Metern mit 0,51 % CuÄq
Vancouver, British Columbia - 26. Februar 2025 / IRW-Press / Libero Copper & Gold Corporation (TSXV: LBC, OTCQB: LBCMF, FWB: 29H) ("Libero Copper" oder das "Unternehmen") freut sich, die Ergebnisse aus dem dritten Diamantbohrloch (MD-045) des Unternehmens bei Mocoa bekannt zu geben, welche das Potenzial für eine Erweiterung in Richtung Westen bestätigen. MD-045 ist Teil des 14.000 Meter umfassenden Bohrprogramms, das auf die Erweiterung der Ressourcen in der Porphyr-Kupfer-Molybdän-Lagerstätte Mocoa in Putumayo (Kolumbien) ausgerichtet ist. Zusammen mit den vorherigen Bohrlöchern MD-043 und MD-044 bilden diese neuen Abschnitte nun das Fundament der aktuellen Strategie des Unternehmens für die Erweiterung der Ressourcen, indem sie die Daten für Bereiche zwischen bekannten hochgradigen Zonen liefern und gezieltere Stepout-Bohrungen ermöglichen. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus diesen Abschnitten werden sich das Bohrloch MD-046 und die übrigen Bohrungen in erster Linie auf die Ressourcenerweiterung über die zuvor erprobten Grenzen hinaus konzentrieren, um mit strategisch ausgerichteten Stepout-Bohrungen das gesamte Potenzial des Projekts zu erschließen und Fortschritte hinsichtlich der Durchführung einer aktualisierten Ressourcenschätzung zu erzielen.
Wichtigste Ergebnisse
- MD-045: 1.166 Meter mit 0,46 % Kupferäquivalent (CuÄq*) ab der Oberfläche bis zum Ende des Bohrlochs, einschließlich:
- 992 Meter mit 0,51 % CuÄq* (0,35 % Cu und 0,04 % Mo) ab 105 m Tiefe
- 101 Meter mit 0,76 % CuÄq* (0,53 % Cu und 0,05 % Mo) ab 115 m Tiefe
- 50 Meter mit 1,02 % CuÄq* (0,75 % Cu und 0,07 % Mo) ab 127 m Tiefe
- Das Bohrloch bestätigte eine vertikale Tiefenausdehnung von mehr als 1.000 m innerhalb der westlichen Brekzienbildungszone der Spätphase, die weiterhin offen ist.
- In Verbindung mit MD-043 bestätigt MD-045 die westliche Ausdehnung der Lagerstätte und bereitet den Weg für weitere Stepout-Bohrungen - ein wesentlicher Bestandteil von Liberos Plan zur Erweiterung der Ressourcen bei Mocoa.
- Beeindruckende Beständigkeit: Die ersten drei Bohrlöcher von Libero bei Mocoa (MD-043, MD-044 und MD-045) weisen jeweils robuste Kupfer-Molybdän-Abschnitte über ein breites Gebiet - von der Oberfläche bis in die Tiefe - auf, die allesamt noch offen sind. Die mehrphasige Brekzienbildung und die sich überschneidenden Alterationsphasen lassen ein größeres System erkennen, als bisher abgegrenzt wurde.
- Optimierte Ressourcenerweiterung: Diese integrierten Ergebnisse verfeinern und erweitern das geologische Modell und verringern das Risiko im Zusammenhang mit der weiteren Exploration deutlich. Mit einer verbesserten Infrastruktur und Logistik unterstützen die Ergebnisse ein beschleunigtes Bohrprogramm, das die Ressourcenbasis von Mocoa kosteneffizient erweitern könnte.
"Die beständigen, robusten hochgradigen Abschnitte in drei aufeinanderfolgenden Bohrlöchern - einschließlich MD-045 - bestätigen nicht nur unser geologisches Modell, sondern lassen auch ein sich neu offenbarendes 'Feeder'-System erkennen, dessen tatsächliche Quelle zwar noch immer nicht erkennbar ist, das jedoch das Risiko einer weiteren Exploration in beträchtlichem Maße senkt", so Ian Harris, President und CEO. "Diese Bohrlöcher bilden das Fundament unserer Erweiterungsbohrungen und zeigen, dass die Arbeit bei Mocoa an Schwung gewinnt. Jedes neue Ergebnis über und unter der Erde bestätigt, dass wir den wahren Wert des Projekts erschließen."
Bohrprogramm 2025
Das Bohrprogramm 2025 verläuft planmäßig. Mit dieser 14.000 Meter umfassenden Initiative wird der Gesamtumfang der Bohrungen bei Mocoa um fast 50 % erhöht. Das Programm ist strategisch darauf ausgerichtet, die Verteilung der hochgradigen Kupfer- und Molybdänmineralisierung genauer einzugrenzen und gleichzeitig die Ressource durch gezielte Infill- und Step-Out-Bohrungen zu erweitern (siehe neue Pressemeldung vom 6. November 2024). MD-044, das erste Bohrloch des Bohrprogramms bei Mocoa, lieferte hervorragende Ergebnisse (siehe Pressemeldung vom 6. Januar 2025): Es bestätigte eine ausgedehnte Mineralisierung von der Oberfläche bis zum Ende des Bohrlochs und ergab 1.141 Meter mit 0,46 % CuÄq* (0,27 % Cu und 0,04 % Mo), einschließlich eines hochgradigen Abschnitts von 542 Metern mit 0,69 % CuÄq* (0,41 % Cu und 0,07 % Mo). Mit diesen Ergebnissen konnte der nach Nord-Nordosten einfallende hochgradige Kern in der Tiefe erweitert und zuvor getrennte Zonen miteinander verbunden werden, wodurch ein größeres, zusammenhängendes mineralisiertes System mit einer mehrphasigen Mineralisierung und Potenzial für eine Erweiterung aufgedeckt wurde.
Die Analyse bestätigt, dass MD-045 auf früheren Erkenntnissen aufbaut und die Ausmaße der Mineralisierung in Richtung Westen mit West-Südwest-Ausrichtung erweitert, die zunächst von MD-043 mit West-Nordwest-Ausrichtung erprobt wurden (siehe Pressemeldung vom 26. April 2022). In MD-043 wurden 1.229 Meter mit 0,62 % CuÄq* (0,42 % Cu und 0,047 % Mo) durchteuft, einschließlich eines hochgradigen Abschnitts von 840 Metern mit 0,78 % CuÄq* (0,52 % Cu und 0,062 % Mo).
Abbildung 1 - Draufsicht auf die Bohrlöcher MD-043, MD-044 und MD-045 sowie das geplante Bohrloch MD-046 mit den Standorten der früheren Bohrungen auf dem Projekt Mocoa.
Die Bohrlöcher MD-043, MD-044 und MD-045 durchteuften allesamt eine weitläufige oberflächennahe Kupfer- und Molybdänmineralisierung (Tabelle 1) und lieferten damit einen überzeugenden Nachweis für mehrphasige Mineralisierungsereignisse innerhalb des Porphyrsystems Mocoa. Die sich überschneidenden hydrothermalen Alterationsphasen - Kaliumalteration, phyllitische Alteration und Brekzienbildung in der Spätphase - verdeutlichen die dynamische und langwierige Entwicklung der Lagerstätte. Diese Ergebnisse validieren und erweitern nicht nur das geologische 3D-Modell, sondern bestätigen auch die Kontinuität und das Ausmaß der Mineralisierung, womit das Risiko im Zusammenhang mit einer zukünftigen Ressourcenerweiterung deutlich verringert wird.
Kupferprozent-Meter (Cu%-Meter) geben das Produkt aus dem durchschnittlichen Kupfergehalt multipliziert mit der mineralisierten Länge wieder. Wie unten dargestellt, hat jedes Bohrloch Hunderte von Cu%-Metern ergeben, was die gleichbleibend hohen Kupfergehalte der Lagerstätte über beträchtliche Abschnitte verdeutlicht. Damit zählen die Abschnitte aus Mocoa zu den bemerkenswertesten im Vergleich zu ähnlichen Porphyr-Explorationskontexten und unterstreichen die Größe und Kontinuität der Lagerstätte.
Bohrloch | von (m) | bis (m) | Abschnitt (m) | Cu (%) | Cu%-Meter |
MD-043+ | 7,0 | 1.236 | 1.229 | 0,42 | 516 |
MD-044+ | 0,0 | 1.141 | 1.141 | 0,27 | 308 |
MD-045 | 0,0 | 1.166 | 1.166 | 0,31 | 361 |
Tabelle 1 - Direkter Vergleich ausgewählter Bohrergebnisse. * Die vollständigen Analyseergebnisse für MD-045 entnehmen Sie bitte Tabelle 2.
+Zuvor bekannt gegeben (weitere Einzelheiten finden Sie in den Pressemeldungen vom 26. April 2022 und 6. Januar 2025)
Es gilt zu beachten, dass diese ermutigenden Ergebnisse zusammen mit Herrn Frank Balint, dem neu ernannten Strategic Advisor des Unternehmens, genau geprüft werden. Angesichts seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Leitung von erstklassigen Porphyrprojekten wird Herr Balint das geologische Modell verfeinern und die Strategie für Stepout-Bohrungen optimieren. Sein Beitrag ist von entscheidender Bedeutung, um das Risiko künftiger Erweiterungen zu verringern und sicherzustellen, dass jedes neue Bohrloch der nachweislichen Erfolgsbilanz von Mocoa Rechnung trägt.
MD-045
Bohrloch MD-045 (siehe Abbildung 1 und Tabelle 2) ist das zweite Bohrloch des laufenden 14.000 Meter umfassenden Bohrprogramms auf der Porphyr-Cu-Mo-Lagerstätte Mocoa (siehe Pressemeldung vom 13. Januar 2024). Mit der jüngsten Aktualisierung der Grenzen des Waldreservats (siehe Pressemeldung vom 12. November 2024) wird die Exploration risikoärmer und eine neue Möglichkeit für die Erprobung der westlichen Erweiterung von Mocoa über die bekannten Ressourcen hinaus eröffnet. Infolgedessen wurde dieses Bohrloch strategisch niedergebracht, um die geologische Kontrolle der Brekzienbildungsphase zu bewerten, die mit der nach Westen einfallenden hochgradigen Zone in Zusammenhang steht und das Potenzial hat, einen weiteren Bereich für die Erweiterung der Ressourcen zu erschließen.
MD-045 | von (m) | bis (m) | Abschnitt (m) | Cu% | Mo% | CuÄq* |
MD-045 | 0 | 1.166 | 1.166 | 0,31 | 0,03 | 0,46 |
einschließlich | 105 | 1.098 | 992 | 0,35 | 0,04 | 0,51 |
und einschließlich | 115 | 216 | 101 | 0,53 | 0,05 | 0,76 |
sowie einschließlich | 127 | 177 | 50 | 0,75 | 0,07 | 1,02 |
und einschließlich | 582 | 932 | 350 | 0,46 | 0,06 | 0,70 |
sowie einschließlich | 742 | 876 | 134 | 0,68 | 0,08 | 1,03 |
Tabelle 2 - Analyseergebnisse von Bohrloch MD-045
*Kupferäquivalent (CuÄq) für Bohrlochabschnitte wird wie folgt berechnet: CuÄq (%) = Cu (%) + 4,2 × Mo (%), unter Verwendung von Metallpreisen von Cu - 4,00 US$/lb und Mo - 20,00 US$/lb und Metallausbeuten von 90 % Cu und 75 % Mo. Die Gehalte sind unbearbeitet. Die mineralisierten Zonen bei Mocoa sind großflächige porphyrartige Zonen und die erbohrten Mächtigkeiten werden als sehr nah an den tatsächlichen Mächtigkeiten interpretiert.
Die eingehende Anaconda-Protokollierung des Bohrlochs MD-045 hat das Vorkommen eines Porphyrsystems mit ausgeprägter Brekzienbildung bestätigt, das mehrere Phasen einer hydrothermalen Alteration, Erzgangbildung und Mineralisierung durchlaufen hat (Abbildung 2). Die Intensität der Alteration ist so durchdringend, dass die ursprünglichen Gesteinsfragmente oft nicht mehr zu erkennen sind (Abbildung 2D), was auf ein anhaltendes und mehrphasiges Mineralisierungsereignis bei Mocoa hindeutet. Die hochgradigste Kupfer- (Chalkopyrit) und Molybdän-(Molybdänit)-Mineralisierung steht in engem Zusammenhang mit einer Kaliumalteration, die stellenweise von einer späteren Serizitalteration überlagert wird (Abbildung 2C). Während die phyllitische Alteration in der Regel die frühere Kaliumalteration überlagert, gibt es Hinweise auf mehrere Episoden einer Kaliumalteration, was auf ein sich entwickelndes Flüssigkeitssystem mit wiederholten Mineralisierungsimpulsen hinweist.
Insbesondere werfen die Überlagerungsbeziehungen, die räumliche Variabilität des Alterationskomplexes und das Auftreten mehrerer Mineralisierungsereignisse die Möglichkeit auf, dass Mocoa von mehr als einem Porphyrzentrum beeinflusst wird. Die komplexe paragenetische Abfolge, die sich durch deutliche Kaliumüberlagerungen und sich durchkreuzende Generationen von Erzgängen auszeichnet, lässt auf sich überschneidende Porphyrintrusionen schließen. Weitere Bohrungen und geochemische Analysen sind erforderlich, um diese Hypothese zu bewerten.
Ein bemerkenswertes Merkmal innerhalb der Brekzie ist das Vorkommen früher Porphyrfragmente mit Kaliumalteration, die abgeschnittene A- und K-Spat-Erzgänge aufweisen (Abbildung 2A), sowie intra-mineralischer Dazit-Porphyrfragmente mit phyllitischer Alteration mit C- und B-Erzgängen (Abbildung 2B). Dies bestätigt, dass während des Brekzienbildungsereignisses bedeutende mineralisierte Porphyrfragmente in eine hydrothermale Matrix eingeschlossen wurden, die vorwiegend aus Molybdänit, Quarz, Chalkopyrit (Abbildung 2E) und Pyrit (Abbildung 2F) besteht. Daran wird deutlich, dass die mineralisierenden Flüssigkeiten während der Phase der Brekzienbildung aktiv waren. Dies spricht für das Vorkommen eines gut mineralisierten Brekzienbereichs mit Kupfer- und Molybdänablagerungen während dieser Phase bei Mocoa.
Das Brekzienbildungsereignis bei Mocoa kann nun bis in eine Tiefe von mehr als 1.000 Metern unter der Oberfläche nachgewiesen werden (Abbildung 3), was die vertikale Kontinuität des mineralisierten Systems belegt. Dies stimmt mit dem geologischen 3D-Modell überein, was die Explorationsthese bestätigt und das Potenzial für eine zusätzliche tief liegende Mineralisierung untermauert.
Bohrloch MD-045 durchteufte ab 850 Meter Tiefe einen intra-mineralischen Porphyr mit einer ausgeprägten Serizitalteration, der sich durch mehrere Generationen von Erzgängen auszeichnet (Abbildung 4). Es durchschneiden hier Erzgänge des Typs C (mit Chalkopyritanreicherung) ältere Erzgänge des Typs B (mit Molybdänitanreicherung), was auf aufeinanderfolgende hydrothermale Flüssigkeitsereignisse und Metallablagerungen hinweist. Dieser Übergang bestätigt, dass das Bohrloch die Brekzien-Porphyreinheit erfolgreich durchteuft hat und in den intra-mineralischen Porphyr eingedrungen ist. Dies steht im Einklang mit dem geologischen 3D-Modell und unterstützt die Kontinuität des mineralisierten Systems. Im gesamten Bohrloch wurden Erzgänge des Typs D festgestellt, die auf hydrothermale Aktivitäten einer späteren Phase hinweisen.
Das Bohrloch verblieb in einer starken Mineralisierung und endete mit Erreichen der Kapazität des Bohrgeräts in einem Dazitporphyr mit ausgeprägter Serizitalteration, der mindestens 5 % eingesprengten Pyrit gemischt mit Chalkopyrit enthält (Abbildung 4C). Das Gestein weist stellenweise Brekzien und eine Verkieselung auf und enthält zahlreiche Molybdäniterzgänge, die von späteren Erzgängen des Typs C (Chalkopyrit) und D (Pyrit) überlagert sind. Das Vorkommen einer durchdringenden Alteration, umfangreicher Erzgänge und einer Sulfidmineralisierung am Ende des Bohrlochs deutet darauf hin, dass das porphyrische magmatisch-hydrothermale System in der Tiefe weiterhin offen ist. Diese Entdeckung am Ende des Bohrlochs veranschaulicht nicht nur das Potenzial für eine zusätzliche Erweiterung der Mineralisierung jenseits der aktuellen Grenzen der Bohrungen, sondern deutet auch auf das Vorkommen eines bedeutenden in Brekzien lagernden Mineralisierungs-Feeder-Systems hin.
Abbildung 2 - MD-045 - Brekzienbildungsphase im Porphyrsystem Mocoa. *Moly (Molybdänit)
Abbildung 3. Querschnitt entlang der MD-045, Blickrichtung Norden, Projektionseinfluss von 50 m.
Abbildung 4 - Intra-mineralischer Porphyr im Porphyrsystem Mocoa. A). Dazit-Porphyr mit ausgeprägter Serizitalteration und späten Erzgängen des Typs D (Pyrit), die frühe Erzgänge des Typs C (Chalkopyrit) durchkreuzen. Lokale Reste von Erzgängchen des Typs A und geringer Gehalt an eingesprengtem Molybdänit (Moly). B). Dazit-Porphyr mit ausgeprägter Serizitalteration und Erzgängen des Typs B (Moly + Quarz), die frühe Erzgänge des Typs A (tauber Quarz) durchkreuzen. C). Dazit-Porphyr mit ausgeprägter Serizitalteration und mit einer Matrixfüllung aus Chalkopyrit-Pyrit-Molybdänit (Moly).
Qualifizierter Sachverständiger und technische Angaben
Edwin Naranjo Sierra, Exploration Manager of Libero Copper, ist der designierte qualifizierte Sachverständige im Sinne der Vorschrift National Instrument 43-101. Er hat die technischen Informationen in dieser Pressemeldung geprüft und verifiziert. Herr Naranjo hat einen MSc-Abschluss in Earth Sciences; er ist ein Fellow des Australasian Institute of Mining and Metallurgy (FAusIMM).
* Das Kupferäquivalent (CuÄq) für die Bohrlochabschnitte wird wie folgt berechnet: CuÄq (%) = Cu (%) + 4,2 × Mo (%), unter Verwendung der folgenden Metallpreise: 4,00 US$/lb Cu und 20,00 US$/lb Mo. Die für das Ressourcenmodell verwendeten Metallgewinnungsraten betragen 90 % für Cu und 75 % für Mo.
Bei den mineralisierten Zonen bei Mocoa handelt es sich um große porphyrartige Zonen, und die gebohrten Mächtigkeiten werden als sehr nahe an den wahren Mächtigkeiten liegend interpretiert.
Libero Copper arbeitet nach einem strengen Qualitätssicherungs- und Qualitätskontrollprotokoll (QA/QC), das den besten Praktiken der Branche entspricht. Der Kerndurchmesser ist eine Mischung aus HQ und NQ, abhängig von der Tiefe des Bohrlochs. Diamantbohrkernkästen wurden fotografiert, gesägt, beprobt und in Abständen von maximal 2 Metern markiert, wobei an geologischen Grenzen Halt gemacht wurde. Die Proben wurden in Säcke verpackt, gekennzeichnet und für den Transport per LKW von den Kernaufzeichnungseinrichtungen von Libero Copper in Mocoa (Kolumbien) zur zertifizierten Probenaufbereitungsanlage von Actlabs in Medellin (Kolumbien) vorbereitet. ActLabs ist ein akkreditiertes, vom Unternehmen unabhängiges Labor. Die Proben werden in den Einrichtungen in Medellin aufbereitet, wo sie mittels 4-Säure-Aufschluss-Atomabsorption (AA) auf Kupfer und Molybdän analysiert werden. Die Proben werden per Luftfracht von Medellin zum zertifizierten Labor von ActLabs in Guadalajara, Mexiko, transportiert, wo sie mittels 4-Säure-Aufschluss und ICP-MS auf eine Reihe von 57 Elementen analysiert werden. Um die kontinuierliche Qualität der Untersuchungsdaten und der Datenbank zu überwachen, hat Libero Copper QA/QC-Protokolle implementiert, die Standard-Probenahmeverfahren, den Einsatz von zertifizierten Kupfer- und Molybdän-Standardmaterialien, Leerproben und Duplikaten (Feld, Vorbereitung und Analyse) umfassen, die nach dem Zufallsprinzip in die Probenahmesequenz eingefügt werden. Das QA/QC-Programm umfasst auch die laufende Überwachung der Dateneingabe, QA/QC-Berichterstattung und Datenvalidierung. Es wurden keine wesentlichen QA/QC-Probleme in Bezug auf die Probenahme, Sicherheit und Analyse festgestellt.
Über die porphyrische Kupfer-Molybdän-Lagerstätte Mocoa
Die Lagerstätte Mocoa befindet sich im Departamento Putumayo, 10 Kilometer von der Stadt Mocoa entfernt. Die Liegenschaften - gesichert durch Eigentumsrechte und beantragte Konzessionen - von Libero Copper erstrecken sich über eine Fläche von mehr als 1.000 km2, die den größten Teil des Porphyrgürtels aus dem Jura im Süden Kolumbiens umfasst. Mocoa wurde 1973 entdeckt, als die Vereinten Nationen und die kolumbianische Regierung eine regionale geochemische Untersuchung der Flusssedimente absolvierten. Zwischen 1978 und 1983 wurde ein Explorationsprogramm durchgeführt, das geologische Kartierungen, Oberflächenprobenahmen, geophysikalische Bodenmessungen (IP, Magnetik), 31 Diamantbohrlöcher über insgesamt 18.321 Meter und metallurgische Testarbeiten umfasste. B2Gold führte anschließend in den Jahren 2008 und 2012 Diamantbohrprogramme durch.
Das Vorkommen Mocoa scheint entlang des Streichens und in der Tiefe in beide Richtungen offen zu sein. Die aktuellen Arbeiten auf dem Konzessionsgebiet haben zusätzliche Porphyrziele identifiziert, einschließlich einer möglichen Erweiterung der bekannten Mineralisierung. Das Vorkommen Mocoa liegt im Zentrum der Kordilleren Kolumbiens, einem 30 Kilometer breiten tektonischen Gürtel, der von Vulkan-Sediment-, Sediment- und Intrusivgestein, dessen Alter von triassisch-jurassisch bis quartär reicht, sowie Resten paläozoischer Metasedimente und metamorphen Gesteins des Präkambriums unterlagert ist. Dieser Gürtel beinhaltet mehrere andere Kupfer-Porphyr-Vorkommen in Ecuador, wie z. B. Mirador, San Carlos, Panantza, und Solaris' Warintza. Kupfer-Molybdän-Mineralisierung ist mit dazitischem Porphyr-Intrusivgesteinen der Mittleren Jurazeit verbunden, das in Andesit- und Dazit-Vulkangestein eingelagert ist. Das Porphyrsystem Mocoa zeigt ein klassisches Zonenmuster hydrothermaler Alteration und Mineralisierung, mit einem tieferen zentralen Kern kalihaltiger Alteration, überlagert von Serizit und umgeben von propylitischem Gestein. Die Mineralisierung besteht aus eingesprengtem Chalkopyrit, Molybdänit und vereinzelt Bornit und Chalkozit, in Verbindung mit Multiphasengängen sowie Stockwerk- und hydrothermalen Brekzien. Das Vorkommen Mocoa ist grob zylindrisch mit einem Durchmesser von 600 Meter. Die hochgradige Kupfer-Molybdän-Mineralisierung setzt sich bis in eine Tiefe von mehr als 1.000 Metern fort.
1 Weitere Informationen finden Sie im technischen Bericht gemäß National Instrument 43-101 - Standards of Disclosure for Mineral Projects ("NI 43-101") mit dem Titel "Technical Report on the Mocoa Copper-Molybdenum Project, Colombia" vom 17. Januar 2022, der von Michael Rowland Brepsant, FAusIMM, Robert Sim, P.Geo, und Bruce Davis, FAusIMM, erstellt wurde und am 1. November 2021 in Kraft trat.
Über Libero Copper
Libero Copper wird von einem Team geleitet, das mit einzigartigen Erfahrungen aufwarten kann. So hat es nämlich Projekte von der Entdeckung von Ressourcen bis hin zum Bau ausgebaut, wozu auch einige der wenigen großen Kupferprojekte zählten, die in den letzten 20 Jahren errichtet wurden. Angesichts dieser praktischen Erfahrung legt Libero Copper seinen Schwerpunkt auf Beziehungen, Verantwortung, Vertrauen und ein unermüdliches Engagement für nachhaltigen Fortschritt.
Das Herzstück des Portfolios von Libero Copper ist die porphyrische Kupfer-Molybdän-Lagerstätte Mocoa in Putumayo (Kolumbien) - ein Eckpfeiler, auf dem das Unternehmen aktiv bohrt. In einem Markt, der zunehmend nach neuen Kupfervorkommen verlangt, konzentriert sich Libero darauf, die Basis der Ressourcen bei Mocoa systematisch zu erweitern und das Risiko zu verringern.
Dank der Unterstützung der Fiore Group und ihrer kühnen Vision für den Aufbau eines Unternehmens ist Libero Copper nun in der einzigartigen Position, eine entscheidende Lücke in der Kupferindustrie zu schließen, und zwar den Ausbau von Großprojekten bis zum Bau. Mit diesem Ansatz ist Libero Copper bestrebt, eine dauerhafte Wertschöpfung für alle Stakeholder zu erreichen und sich an vorderster Front zu positionieren, um der wachsenden globalen Nachfrage nach Kupfer nachzukommen - dem Metall, das den Fortschritt in der modernen Wirtschaft vorantreibt.
Weitere Informationen
Ian Harris
Chief Executive Officer
+1 604 294 9039
harris@liberocopper.com
Tetiana Konstantynivska
Vice President Investor Relations
+1 778 829 8455
mailto:tk@liberocopper.com
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