Siemens - Industriekonzern profitiert von Konjunkturbelebung!
Siemens treibt Fokussierung auf das Kerngeschäft weiter voran!
Siemens hat sich in den vergangenen Jahren durch den Verkauf von Randbereichen und konsequenter Restrukturierungsmaßnahmen neu aufgestellt und sich zu einem modernen Industriekonzern gewandelt. Stark aufgestellt ist Siemens vor allem im Zukunftsmarkt Smart Infrastructure. Hier offeriert man neben Kompaktlösungen rund um Planung, Bau und Bewirtschaftung energieeffiziente Smart Buildings mit geringen CO2-Emissionen auch schlüsselfertige Elektrifizierungslösungen, mit denen sich der Stromverbrauch bei Industrieanlagen deutlich reduzieren lässt. Dank spezieller Elektrifizierungslösungen für Data- und Cloudzentren profitiert Siemens aktuell massiv vom KI-Boom und den damit einhergehenden milliardenschweren Investitionen in den Ausbau der Cloudkapazitäten. Auch in der Konzernsparte Siemens Mobility, die mit Hochgeschwindigkeits- und Elektrotriebzügen wie dem Vectron, Mireao oder Desiro ML, zu den technologisch führenden Anbietern gehört, bieten sich attraktive Wachstumsaussichten. Dank milliardenschwerer Investitionen der Öffentlichen Hand in den Ausbau des ÖPNV profitiert man hier seit geraumer Zeit von steigenden Ordereingängen. Dank der Fokussierung auf margenstarke Segmente wie Digital Industries, Mobility/Verkehrstechnik sowie Smart-Infrastructure hat Siemens damit gute Chancen, von einer sich abzeichnenden Konjunkturbelebung sowie der Aussicht auf einen wirtschaftsfreundlicheren Kurs einer neuen von der CDU geführten Bundesregierung in Deutschland nachhaltig profitieren zu können. Auch bei der Umsetzung seiner Portfoliostrategie kommen die Münchener gut voran. So konnte man Mitte vergangenen Jahres den Verkauf der auf Elektromotoren und Großantriebe spezialisierten Konzerntochter Innomotics für 3,5 Mrd. Euro an den Finanzinvestor KPS Capital Partners erfolgreich abschließen. Gut ins Konzept passt auch der kürzlich erfolgte Beteiligungsverkauf an der Medizintechniktochter Siemens Healthineers, wobei man Ende Februar im Rahmen einer Platzierung insgesamt 26,5 Mio. Anteilsscheine für insgesamt 1,45 Mrd. Euro an institutionelle Investoren verkauft und damit die Beteiligung an Siemens Healthineers von 75 auf 73 % reduziert hatte.
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