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Der Augenheilkunde-Konzern erzielt robuste Quartalsergebnisse mit beeindruckendem Wachstum im Kontaktlinsenbereich, während die Prognose für 2025 vorsichtiger ausfällt.
Der Schweizer Augenheilkunde-Konzern Alcon verzeichnete im vierten Quartal 2024 solide Ergebnisse mit einem Umsatzanstieg von 6,2 Prozent auf 2,477 Milliarden Dollar. Die Aktie reagierte positiv auf diese Nachricht und legte über 5 Prozent zu, obwohl für 2025 mit Gegenwind durch Währungseffekte gerechnet wird. Besonders erfreulich entwickelte sich der Bereich Vision Care, der einen Umsatz von 1,05 Milliarden Dollar erzielte, was einer Steigerung von 7,6 Prozent entspricht. Haupttreiber waren die Kontaktlinsen, die währungsbereinigt um 11 Prozent zulegten. Auch die Sparte Surgical konnte mit einem Umsatz von 1,423 Milliarden Dollar ein solides Wachstum von 5,3 Prozent verbuchen. Der Gewinn pro Aktie lag bei 0,72 Dollar und entsprach damit den Markterwartungen. Die Bruttomarge verbesserte sich und lag 110 Basispunkte über den Prognosen, was zum starken Quartalsergebnis beitrug.
Ausblick für 2025 unter Analystenerwartungen
Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Alcon ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent, mit einem Gesamtumsatz zwischen 10,2 und 10,4 Milliarden Dollar. Dies liegt leicht unter den Konsensschätzungen von 10,41 Milliarden Dollar. Die operative Kernmarge wird voraussichtlich zwischen 21 und 22 Prozent liegen, während der Gewinn pro Aktie auf 3,15 bis 3,25 Dollar prognostiziert wird - etwas unter den Wallstreet-Erwartungen von 3,30 Dollar. Analysten von Needham merkten an, dass die Prognose für 2025 zwar unter den Erwartungen lag, aber besser ausfiel als zunächst befürchtet, angesichts früherer Warnungen bezüglich Währungsbewegungen. Trotz der Währungsprobleme sehen Analysten von BTIG und Needham das projektierte Wachstum von 6 bis 8 Prozent für 2025 als starken Indikator für die anhaltende betriebliche Stärke des Unternehmens. Der Vorstand hat zudem ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 750 Millionen Dollar genehmigt, um die Verwässerung durch Aktienoptionsprogramme auszugleichen.
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