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Trotz angekündigter Arbeitsniederlegungen an mehreren Airports steigt der Börsenwert des Luftfahrtkonzerns um 1,5 Prozent auf 6,76 Euro im XETRA-Handel.
Der Aktienkurs der Deutschen Lufthansa verzeichnete am Mittwoch einen Anstieg von 1,5 Prozent auf 6,76 Euro im XETRA-Handel, trotz der angekündigten Warnstreiks an mehreren deutschen Flughäfen. Im Tagesverlauf erreichte das Papier zwischenzeitlich einen Höchstwert von 6,81 Euro. Bei Handelsbeginn notierte die Aktie bei 6,66 Euro, während das Handelsvolumen sich auf über 2,27 Millionen gehandelte Anteile belief. Bemerkenswert ist die aktuelle Kursentwicklung im Kontext des 52-Wochen-Hochs von 7,41 Euro, das am 28. Februar erreicht wurde. Derzeit liegt der Kurs etwa 8,8 Prozent unter diesem Jahreshöchststand, aber deutlich über dem 52-Wochen-Tief von 5,38 Euro vom 6. August, was einem Abstand von 20,33 Prozent zum aktuellen Niveau entspricht. Finanzexperten prognostizieren für das Gesamtjahr 2024 einen Gewinn je Aktie von 0,867 Euro und setzen das durchschnittliche Kursziel bei 7,36 Euro an.
Streikauswirkungen auf den Flugbetrieb
Die von der Gewerkschaft Verdi angekündigten Warnstreiks werden den Flugbetrieb der Lufthansa erheblich beeinträchtigen. Am Münchner Flughafen, einem der beiden wichtigsten Drehkreuze des Unternehmens, soll der Ausstand von Donnerstag bis Freitag jeweils um Mitternacht andauern. Ursprünglich waren an beiden Tagen insgesamt etwa 1.660 Starts und Landungen geplant. Die Flughafengesellschaft rechnet mit "erheblichen Auswirkungen" und einem "stark reduzierten Flugplan". Auch am Hamburger Flughafen wird vom Beginn der Nachtschicht am Mittwoch bis zum Ende der Spätschicht am Freitag gestreikt, was zu weiteren Einschränkungen führen wird. Die Lufthansa hat bereits angekündigt, dass es zu "weitreichenden Streichungen auf allen Flügen der Lufthansa Group Airlines" kommen wird und einen Sonderflugplan aufgestellt. Besonders bemerkenswert: Obwohl die Fluggesellschaft nicht direkt an der Tarifrunde im öffentlichen Dienst beteiligt ist, wird sie durch die Streiks der Flughafenmitarbeiter erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die nächsten Quartalszahlen der Lufthansa werden für den 6. März 2025 erwartet und könnten weiteren Aufschluss über die finanziellen Auswirkungen der Betriebsstörungen geben.
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