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Der Aktienkurs der Frankfurter Bank erreicht nahezu sein 52-Wochen-Hoch, während die italienische UniCredit ihre Übernahmeabsichten vorantreibt und auf Genehmigungen wartet.
Die Commerzbank-Aktie verzeichnete am Mittwochnachmittag einen bemerkenswerten Anstieg von 1,2 Prozent und erreichte einen Kurs von 20,48 Euro am XETRA-Handelsplatz. Im Tagesverlauf kletterte das Papier sogar bis auf 20,61 Euro, was die anhaltende positive Entwicklung des Wertpapiers unterstreicht. Mit dem aktuellen Kurs nähert sich die Aktie ihrem 52-Wochen-Hoch von 20,69 Euro, das erst kürzlich erzielt wurde. Diese Entwicklung ist besonders beachtenswert, wenn man bedenkt, dass die Aktie im Vorjahr noch bei einem Tiefstand von 10,63 Euro notierte, was einen Anstieg von mehr als 48 Prozent innerhalb eines Jahres bedeutet.
Diese beeindruckende Kursentwicklung findet inmitten der Übernahmebemühungen der italienischen UniCredit statt. Marktbeobachter verfolgen mit Spannung, wie sich die Situation entwickelt, während Finanzanalysten weiterhin optimistisch bleiben und ein mittleres Kursziel von 18,85 Euro prognostizieren. Die zuletzt veröffentlichten Quartalszahlen der Commerzbank zeigten eine deutliche Verbesserung des Gewinns je Aktie auf 0,65 Euro, verglichen mit 0,32 Euro im Vorjahresquartal. Zudem erwarten Anleger eine Steigerung der Dividende von 0,650 Euro auf voraussichtlich 0,825 Euro je Aktie.
Regulatorische Hürden für UniCredit-Einstieg
Die Europäische Zentralbank (EZB) steht kurz davor, UniCredit grünes Licht für den Ausbau ihrer Beteiligung an der Commerzbank zu geben. Die Prüfung durch die EZB-Mitarbeiter soll Anfang März abgeschlossen sein, wodurch der Weg für eine Genehmigung durch den Aufsichtsrat der EZB später im Monat geebnet würde. Parallel dazu hat UniCredit bei den deutschen Kartellbehörden einen Antrag auf Genehmigung gestellt, eine substantielle Beteiligung an der Commerzbank zu erwerben. Die italienische Bank hat bereits ein Netz von Finanztransaktionen aufgebaut, um sich einen Anteil von knapp unter 30 Prozent zu sichern, was sie an die Schwelle einer vollständigen Übernahme bringt. Dieser Vorstoß trifft jedoch auf erheblichen Widerstand in Deutschland, sowohl von der Commerzbank-Führung als auch von politischer Seite. Der Ministerpräsident von Hessen, Boris Rhein, forderte UniCredit sogar öffentlich zum Rückzug auf. Der UniCredit-Chef Andrea Orcel hat jedoch erklärt, dass er mit einem formellen Übernahmeangebot warten wolle, bis nach den kürzlich abgehaltenen Wahlen eine neue Regierung in Berlin steht.
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