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Der Hamburger Konzern verzeichnet 8 Prozent höheren operativen Gewinn und plant neues Aktienrückkaufprogramm sowie moderate Wachstumsprognose für 2025.
Der Hamburger Konsumgüterhersteller Beiersdorf hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2024 eine deutliche Gewinnsteigerung verzeichnet, die über dem Umsatzwachstum lag. Der bereinigte operative Gewinn (bereinigtes EBIT) wuchs um 8 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro, während der Konzernumsatz organisch um 6,5 Prozent auf 9,85 Milliarden Euro zulegte. Besonders positiv entwickelte sich das größere Segment Consumer mit einem organischen Umsatzplus von 7,5 Prozent auf 8,16 Milliarden Euro, getrieben durch kräftiges Wachstum der Marken Nivea und Eucerin sowie margenstarke Innovationen. Dagegen wurde die Entwicklung durch den anhaltenden Umsatzrückgang der Luxuskosmetikmarke La Prairie gebremst. Das kleinere Geschäftssegment Tesa verzeichnete lediglich ein organisches Umsatzwachstum von 1,9 Prozent auf 1,69 Milliarden Euro, womit es knapp unter der Zielspanne von 2 bis 5 Prozent blieb. Dennoch konnte Tesa entgegen den Unternehmenserwartungen die bereits starke Gewinnmarge auf 16,3 Prozent verbessern. Nach Steuern steigerte Beiersdorf den Gewinn um beachtliche 24 Prozent auf 928 Millionen Euro.
Neue Ziele und strategische Maßnahmen für 2025
Für das laufende Jahr 2025 hat das Unternehmen moderate Wachstumsziele formuliert. Der Konzern rechnet mit einem organischen Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent - sowohl auf Konzernebene als auch im Segment Consumer. Für Tesa wird ein bescheideneres Wachstum von 1 bis 3 Prozent angestrebt, wobei die Entwicklung stark von der Automobilbranche abhängt. Bei der bereinigten operativen Gewinnmarge erwartet Beiersdorf einen Wert leicht über dem Vorjahresniveau von 13,9 Prozent. Im Segment Consumer soll die Marge erneut um 50 Basispunkte steigen, während sie bei Tesa mit rund 16 Prozent leicht unter dem Vorjahresniveau liegen dürfte. Darüber hinaus kündigte der Nivea-Hersteller ein neues Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Euro an, das nach der Hauptversammlung starten und bis Jahresende abgeschlossen sein soll. In personeller Hinsicht wurde der Vertrag von CEO Vincent Warnery bis Ende 2030 verlängert. Warnery, der seit Mai 2021 den Konzern führt, betonte die Bedeutung wegweisender Innovationen und Marktexpansionen für die Zukunft des Unternehmens.
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