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Die Scout24-Aktie verzeichnete am Vormittag einen Rückgang von 1,1 Prozent auf 93,40 EUR im XETRA-Handel. Im Tagesverlauf fiel der Kurs zeitweise sogar auf 91,25 EUR, bevor eine leichte Erholung einsetzte. Das Handelsvolumen belief sich auf 12.835 gehandelte Aktien. Trotz der aktuellen Kursschwäche befindet sich die Aktie nur 3,48 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 96,65 EUR, das am 18. Februar 2025 erreicht wurde. Zum 52-Wochen-Tief von 64,45 EUR besteht derzeit ein deutlicher Abstand von 31 Prozent. Für Anteilseigner fällt die Dividendenpolitik weiterhin positiv aus: Nach einer Ausschüttung von 1,20 EUR je Aktie im Jahr 2023 rechnen Experten mit einer leichten Steigerung auf 1,22 EUR für das kommende Jahr. Die durchschnittliche Kurszielschätzung von Analysten liegt aktuell bei 86,34 EUR, was unter dem aktuellen Kursniveau liegt. Obwohl das vierte Quartal einen Rückgang beim EBITDA auf 77,1 Millionen Euro verzeichnete (Vorjahr: 77,5 Millionen Euro), stieg das bereinigte operative EBITDA um beachtliche 14,6 Prozent auf 91 Millionen Euro. Der Quartalsumsatz wuchs um 10,7 Prozent auf 146,7 Millionen Euro.
Ambitionierte Wachstumspläne für 2025
Die positive Geschäftsentwicklung von Scout24 basiert hauptsächlich auf der anhaltend hohen Nachfrage nach Mitgliedschaften sowohl im Professional- als auch im Private-Segment sowie auf steigenden Kundenzahlen. Diese Faktoren führten zu einem zweistelligen Wachstum im vierten Quartal sowie im Gesamtjahr 2024. Der MDAX-Konzern plant, das Wachstumstempo im laufenden Geschäftsjahr 2025 weiter zu erhöhen und peilt eine Umsatzsteigerung von 12 bis 14 Prozent an. Parallel dazu soll die EBITDA-Marge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit um bis zu 50 Basispunkte steigen, was das Unternehmen auf einen verstärkten Fokus auf die EBITDA-Steigerung zurückführt. Der Nettogewinn im vierten Quartal lag bei 38,2 Millionen Euro oder 0,53 Euro je Aktie, was einen Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 52,1 Millionen Euro bzw. 0,71 Euro je Aktie darstellt. Das bereinigte Nettoergebnis verbesserte sich hingegen auf 56,7 Millionen Euro oder 0,78 Euro je Aktie (Vorjahr: 47,4 Millionen Euro bzw. 0,64 Euro je Aktie).
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