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Der italienische Energiekonzern Eni SpA verzeichnete im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinnrückgang, bedingt durch die sinkenden Öl- und Gaspreise auf dem Weltmarkt. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel im Vergleich zum Vorjahr um etwa 20 Prozent auf 14,3 Milliarden Euro. Unter dem Strich schrumpfte der Nettogewinn sogar um 45 Prozent auf 2,64 Milliarden Euro. Diese Entwicklung steht im Kontrast zu den äußerst ertragreichen Jahren 2022 und 2023, als das Unternehmen von den stark gestiegenen Energiepreisen infolge des Ukraine-Konflikts profitierte. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres erwirtschaftete Eni einen bereinigten Nettogewinn von 0,9 Milliarden Euro bei einem Gruppen-EBIT von 2,7 Milliarden Euro. Trotz des Gewinneinbruchs flossen 5,1 Milliarden Euro durch Dividendenzahlungen und ein erweitertes Aktienrückkaufprogramm an die Investoren zurück, was das Vertrauen des Unternehmens in seine langfristige Strategie unterstreicht.
Strategische Expansion in Südostasien
Ein zentrales Element der Wachstumsstrategie von Eni SpA ist die kürzlich angekündigte exklusive Absichtserklärung für ein Joint Venture mit dem malaysischen Energieunternehmen Petronas. Diese strategische Partnerschaft konzentriert sich auf ausgewählte Upstream-Assets in Indonesien und Malaysia mit dem Ziel, neue Gasprojekte zu entwickeln, die sowohl die wachsende regionale Nachfrage bedienen als auch die Energiewendebemühungen unterstützen sollen. Das Joint Venture bringt beachtliche Ressourcen zusammen - etwa 3 Milliarden Barrel Öläquivalent an nachgewiesenen Reserven mit dem Potential, weitere 10 Milliarden zu erschließen. Die Partner streben mittelfristig eine nachhaltige Produktionsrate von 500.000 Barrel Öläquivalent pro Tag an. Diese Expansion in Südostasien könnte für Eni ein wichtiger Wachstumsmotor werden und die Position des Unternehmens in einer strategisch bedeutenden Region stärken. Eni-CEO Claudio Descalzi betonte bereits die außergewöhnlichen Wachstums- und Wertschöpfungschancen für den Konzern, die durch seine Wettbewerbsfähigkeit und sein einzigartiges Satellitenmodell untermauert werden.
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