
Der norwegische Wasserstoffspezialist kämpft mit sinkenden Umsätzen und anhaltenden Verlusten, setzt jedoch auf Restrukturierung und zeigt sich optimistisch für künftige Auftragseingänge.
Die norwegische Wasserstoff-Tochtergesellschaft Cavendish Hydrogen ASA, die zum Konzern Nel ASA gehört, verzeichnete im vierten Quartal erneut rote Zahlen. Der Umsatz des Betankungsspezialisten sank deutlich von 8,3 Millionen Euro auf 6,4 Millionen Euro. Das operative Ergebnis verschlechterte sich auf minus 3,5 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Quartalsverlust von 4,3 Millionen Euro, was jedoch eine leichte Verbesserung gegenüber dem Verlust von 4,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum darstellt. Im Gesamtjahr summierten sich die Nettoverluste auf 22,7 Millionen Euro, während der Umsatz mit 31,4 Millionen Euro minimal über dem Vorjahreswert (30,4 Millionen Euro) lag. Die Geschäftsführung begründet die schwachen Zahlen mit der aktuellen Marktsituation und unerwarteten Verzögerungen beim Auftragseingang. Dennoch zeigt man sich zuversichtlich für zukünftige Aufträge aufgrund laufender Kundengespräche und des Vertrauens in die eigenen Produkte.
Kostenkontrolle im Fokus der Restrukturierung
Ein positiver Aspekt der Quartalsbilanz sind die Fortschritte bei der Kostenkontrolle. Die Gesamtbetriebskosten konnten auf 11,1 Millionen Euro reduziert werden - eine Verbesserung gegenüber den 11,8 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Trotz des als vielversprechend eingestuften langfristigen Marktpotenzials sieht sich das Unternehmen gezwungen, durch Restrukturierungsmaßnahmen die Kostenbasis weiter anzupassen. Die Anfang Januar angekündigten Maßnahmen beinhalten auch Personalabbau, was die Geschäftsführung als bedauerlich, aber notwendig erachtet, um langfristig ein verlässlicher Partner zu bleiben und für künftiges Marktwachstum gerüstet zu sein. An der Börse in Oslo reagierten die Anleger unterschiedlich auf die Zahlen. Während die Aktie der Muttergesellschaft Nel ASA leicht nachgab, zeigte sich bei der Cavendish-Aktie eine höhere Volatilität mit teils deutlichen Kursbewegungen in beide Richtungen.
Nel ASA-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nel ASA-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Nel ASA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nel ASA-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nel ASA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...