
Die DHL Group (ehemals Deutsche Post) verzeichnete am Donnerstag deutliche Kursverluste im XETRA-Handel. Am Nachmittag fiel die Aktie um 2,0 Prozent auf 37,21 Euro, nachdem sie bereits am Mittag mit einem Minus von 1,2 Prozent auf 37,50 Euro notiert hatte. Im Tagestief erreichte das Papier sogar 37,00 Euro, während es den Handel bei 37,72 Euro eröffnet hatte. Das Handelsvolumen belief sich auf über 1 Million Aktien. Diese Entwicklung steht im Kontrast zum aktuellen 52-Wochen-Hoch von 43,32 Euro, das am 29. Februar 2024 erreicht wurde und rund 16,4 Prozent über dem aktuellen Kurs liegt. Das 52-Wochen-Tief wurde am 14. Januar 2025 mit 33,03 Euro markiert, was etwa 11,2 Prozent unter dem gegenwärtigen Niveau liegt.
Operative Herausforderungen beeinflussen Geschäftsperspektive
Neben den Kursverlusten sieht sich der Logistikkonzern auch mit operativen Herausforderungen konfrontiert. Ein am Donnerstag durchgeführter Warnstreik von etwa 4.500 Beschäftigten in Zustell-Stützpunkten bundesweit führte dazu, dass rund fünf Prozent der täglichen Brief- und Paketsendungen vorübergehend liegengeblieben sind. Dies folgte auf einen intensiveren Streiktag am Mittwoch, an dem nach Unternehmensangaben sogar jedes vierte Paket nicht zugestellt werden konnte. Die Gewerkschaft Verdi fordert in den laufenden Tarifverhandlungen sieben Prozent höhere Entgelte in einem zwölf Monate laufenden Tarifvertrag für die rund 170.000 Mitarbeiter, während das Unternehmen in einem 27-monatigen Vertrag Erhöhungen von zunächst 1,8 Prozent und später weiteren 2,0 Prozent anbietet. Die vierte Verhandlungsrunde ist für Montag angesetzt. Die im November veröffentlichten Ergebnisse des vergangenen Quartals zeigten einen Gewinn pro Aktie von 0,64 Euro, was unter dem Vorjahreswert von 0,68 Euro lag, während der Umsatz um 6,16 Prozent auf 20,59 Milliarden Euro stieg. Für das Gesamtjahr 2024 rechnen Analysten mit einem Gewinn von 2,81 Euro je Aktie und einer leichten Erhöhung der Dividende auf 1,86 Euro.
Deutsche Post-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Post-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Deutsche Post-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Post-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Deutsche Post: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...