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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Etwas leichter - Nvidia nach Zahlenvorlage schwach

Finanznachrichten News

DJ MÄRKTE USA/Etwas leichter - Nvidia nach Zahlenvorlage schwach

DOW JONES--Überwiegend im Minus zeigen sich die US-Börsen am Donnerstagmittag (Ortszeit New York). Die mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen von Nvidia übertrafen zwar die Erwartungen von Analysten, doch hatten Anleger offenbar mehr erwartet, denn die Aktie gibt deutlicher nach. Dazu kommen neue Aussagen von US-Präsident Donald Trump zu seinen Zollplänen. So sollen die gepanten Import-Zölle gegen Mexiko, Kanada und China wie geplant am 4. März in Kraft treten. Zudem hat Trump für Produkte aus der Europäischen Union Zölle in Höhe von 25 Prozent angekündigt und der EU gleichzeitig Abzocke vorgeworfen.

Der Dow-Jones-Index verbessert sich gegen Mittag (Ortszeit New York) um 0,5 Prozent auf 43.633 Punkte. Für den S&P-500 und den Nasdaq-Composite geht es um 0,9 bzw. 0,9 Prozent abwärts.

Nvidia hat Umsatz und Gewinn im vierten Geschäftsquartal dank der ungebrochenen Nachfrage nach Chips für KI-Anwendungen kräftig gesteigert. Der US-Konzern übertraf dabei die Erwartungen der Analysten. Für das laufende erste Geschäftsquartal stellt das Unternehmen einen Umsatz von 43 Milliarden Dollar, plus oder minus 2 Prozent, in Aussicht. Die Konsensschätzung von Analysten lautet bislang auf 42 Milliarden Dollar.

Nvidia könnte nach Einschätzung des Research-Strategen Dilin Wu von Pepperstone jedoch weitere Rückschläge in China erleiden, sollten sich die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China verschärfen. Da zudem lokale Chipdesigner zunehmend ihre eigenen Chips entwickelten, könnte der Nvidia-Marktanteil in China weiter sinken. Das Nvidia-Management merkte jedoch an, dass die Entstehung von Deepseek eine noch größere Akzeptanz von KI vorantreiben und die Nachfrage nach Rechenleistung weiter ankurbeln könnte, was indirekt Nvidia zugutekommen könnte. Die Nvidia-Aktie fällt um 3,9 Prozent. Im Fahrwasser geht es für die Papiere von Broadcom und Advanced Micro Devices (AMD) um bis zu 2,5 Prozent nach unten. Intel legen dagegen um 1,8 Prozent zu.

Die vor der Startglocke veröffentlichten US-Konjunkturdaten lösen keine größeren Reaktionen aus. So erhöhte sich der Auftragseingang langlebiger Güter im Januar stärker als erwartet. Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat kräftiger zugelegt als prognostiziert. Die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal 2024 schwächer gewachsen als im Vorquartal.

Die Blicke sind auf die Veröffentlichung des PCE-Deflator am Freitag gerichtet, dem bevorzugten Inflationsmaß der US-Notenbank. Dieser könnte Hinweise auf den weiteren Zinskurs der Fed liefern, auch wenn diese zuletzt betont hatte, zuerst die Auswirkungen der Handelspolitik der Trump-Regierung abzuwarten.

Salesforce nach Zahlen mit Abgaben

Die Salesforce-Aktie sinkt um 1,3 Prozent, nachdem die Ergebnisse für das vierte Quartal Licht und Schatten geliefert haben. So hat der SAP-Konkurrent zwar einen höheren Gewinn vermeldet, aber die Umsatzerwartung der Analysten verfehlt. Auch die Prognose für das laufende Jahr enttäuschte.

Die Chevron-Aktie steigt um 1,3 Prozent. US-Präsident Trump will eine von seinem Vorgänger Joe Biden an den Energieriesen ausgereichte Lizenz zur Ölförderung in Venezuela widerrufen. Grund sei, dass der starke Mann in Venezuela, Nicolas Maduro, es versäumt habe, bei der Abschiebung von Migranten zu helfen, erklärte Trump. Venezuela macht etwa 6 Prozent der Öl- und Gasförderung von Chevron aus.

Snowflake gewinnen gut 10 Prozent, nachdem das auf Cloud-basierte Datenspeicherung spezialisierte Unternehmen mit den Ergebnissen für das vierte die Schätzungen der Wall Street übertroffen hat. Auch der Ausblick für das erste Quartal liegt über den Schätzungen der Analysten.

Moderna fallen um 4,9 Prozent nach Berichten, wonach das US-Gesundheitsministerium den 590-Millionen-Dollar-Vertrag des Unternehmens zur Entwicklung eines Vogelgrippe-Impfstoffs neu bewertet. Der Vertrag, den Moderna in den letzten Tagen der Biden-Regierung erhalten hatte, sollte die Entwicklung potenzieller mRNA-basierter Impfstoffe im Falle einer H5N1-Vogelgrippe-Pandemie beschleunigen.

Dollar legt weiter zu

Der Dollar steigt weiter, der Dollar-Index gewinnt 0,7 Prozent. Die jüngsten Äußerungen von Präsident Trump zu seinen handelspolitischen Plänen erhöhten die Unsicherheit an den Märkten, heißt es von Zaye Capital Markets. Diese sorge für eine verstärkte Nachfrage nach "sicheren Häfen".

Die Ölpreise erholen sich von den Vortagesabgaben. Übergeordnet stehen die Notierungen für Brent und WTI aber weiter unter Druck aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Aussichten auf Zölle und der Hoffnung, dass der Krieg in der Ukraine bald enden könnte. Allerdings belasten auch Versorgungsängste den Markt, nachdem Trump Pläne angekündigt hat, eine Lizenz zu widerrufen, die es Chevron erlaubt, in Venezuela zu operieren. Laut ING haben die US-Importe von venezolanischem Rohöl in diesem Jahr bisher durchschnittlich fast 270.000 Barrel pro Tag betragen.

Die Renditen am Anleihemarkt erholen sich etwas von den jüngst kräftigen Abgaben. Konjunktursorgen hatten hier die Kurse zuletzt nach oben getrieben.

Der Goldpreis leidet weiterhin unter Gewinnmitnahmen, die Feinunze verliert 1,3 Prozent auf 2.878 Dollar. Am Montag war bei 2.974 Dollar ein Rekordhoch markiert worden.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        43.633,18    +0,5%   200,06   +2,6% 
S&P-500       5.939,66    -0,3%   -16,40   +1,0% 
Nasdaq-Comp.    18.910,69    -0,9%   -164,58   -2,1% 
Nasdaq-100     20.959,36    -0,8%   -173,56   -0,3% 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Do, 08:00 Mi, 17:12  % YTD 
EUR/USD        1,0411    -0,7%   1,0470   1,0513  +0,5% 
EUR/JPY        156,02    -0,2%   156,29   157,01  -4,2% 
EUR/CHF        0,9354    -0,3%   0,9385   0,9395  -0,3% 
EUR/GBP        0,8247    -0,3%   0,8270   0,8274  -0,3% 
USD/JPY        149,85    +0,6%   149,25   149,34  -4,8% 
GBP/USD        1,2624    -0,4%   1,2663   1,2706  +0,9% 
USD/CNH (Offshore)   7,2972    +0,4%   7,2706   7,2592  -0,5% 
Bitcoin 
BTC/USD       84.481,60    +0,2%  86.180,65 86.803,05 -10,8% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        69,97    68,62    +2,0%   +1,35  -1,3% 
Brent/ICE        73,80    72,53    +1,8%   +1,27  -0,8% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        45,2    41,41    +9,2%   +3,79 -17,7% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.877,78   2.916,21    -1,3%   -38,43  +9,7% 
Silber (Spot)      31,43    31,87    -1,4%   -0,43  +8,9% 
Platin (Spot)     957,08    967,98    -1,1%   -10,90  +5,5% 
Kupfer-Future      4,57     4,54    +0,6%   +0,03 +13,4% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 27, 2025 12:05 ET (17:05 GMT)

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