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Bei Restaurant Brands International haben mehrere hochrangige Führungskräfte kürzlich erhebliche Aktienpakete veräußert. Jacqueline Friesner, Senior Vice President und Controller des Fast-Food-Konzerns, verkaufte 8.737 Stammaktien zu einem Durchschnittspreis von 64,38 Dollar pro Aktie, was einem Gesamtwert von rund 562.500 Dollar entspricht. Gleichzeitig erwarb sie 22.252 Aktien im Rahmen eines leistungsbasierten Vergütungsprogramms ohne Kosten. Nach Abschluss dieser Transaktionen hält Friesner direkt 181.574 Stammaktien. Auch Jeffrey Housman, Chief People & Services Officer, trennte sich von 14.593 Aktien zum selben Kurs, wodurch er etwa 939.520 Dollar erlöste. Diese Transaktion diente der Deckung von Quellensteuern im Zusammenhang mit der Abwicklung seiner Leistungsaktien. Nach diesem Verkauf verfügt Housman noch über 142.986 Stammaktien. Ebenfalls aktiv wurde Thiago Santelmo, Präsident der internationalen Abteilung, der 10.859 Aktien für insgesamt rund 699.100 Dollar veräußerte. Er behält weiterhin 57.345 Aktien im Bestand. Alle drei Verkäufe erfolgten am 25. Februar 2025 und waren Teil einer breiteren Ausübung und Abwicklung von leistungsbezogenen Aktieneinheiten.
Analysten bewerten Wachstumsaussichten unterschiedlich
Die jüngsten Entwicklungen bei Restaurant Brands International, dem Mutterkonzern von Marken wie Burger King, Tim Hortons und Popeyes, werden von Analysten uneinheitlich bewertet. Während TD Cowen die Aktie von Kaufen auf Halten herabgestuft und ein Kursziel von 70 Dollar festgelegt hat, zeigen sich andere Experten optimistischer. Als Grund für die vorsichtigere Einschätzung werden potenzielle Herausforderungen auf dem kanadischen Markt sowie verstärkter Wettbewerbsdruck in der Fast-Food-Branche genannt. JPMorgan hingegen behält seine Übergewichten-Bewertung mit einem Kursziel von 80 Dollar bei und verweist auf die starken Ergebnisse im vierten Quartal mit einem globalen Umsatzanstieg von 2,5 Prozent. Auch BMO Capital bleibt mit einer Outperform-Einstufung und einem Kursziel von 86 Dollar zuversichtlich, nachdem der Konzern mit einem Gewinn pro Aktie von 0,81 Dollar die Erwartungen übertroffen hatte. Stifel vertritt eine vorsichtigere Position mit einer Halten-Empfehlung und einem Kursziel von 68 Dollar, wobei das bescheidene EBITDA-Wachstum seit der Übernahme von Popeyes im Jahr 2017 hervorgehoben wird. Bemerkenswert ist zudem die kürzlich abgeschlossene Akquisition von Burger King China für etwa 158 Millionen Dollar, durch die das Unternehmen die nahezu vollständige Kontrolle über das Geschäft in diesem wichtigen Markt erlangt hat.
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