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"In Deutschland leben rund 43 Millionen Frauen - ich erwarte, dass ihre Anliegen in den jetzt anstehenden politischen Entscheidungen eine zentrale Rolle spielen", sagte sie. "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das gleichberechtigte Kümmern um die Familie, der gleichberechtigte Zugang zu Verantwortung und Entscheidungsmacht sowie Themen der Selbstbestimmung von Frauen bleiben auf der Tagesordnung."
Es ist ein schlechtes Zeichen, dass dem neuen Bundestag weniger Frauen angehörten als in der vergangenen Wahlperiode. "Männer machen nicht automatisch schlechte Politik für Frauen, Frauen nicht automatisch gute Politik für Frauen. Aber der Blick von Frauen auf die Politik ist dringend notwendig - das ist eine strukturelle Frage." Zudem werde Frauenverachtung im Bundestag durch das Erstarken der AfD ein höheres Ausmaß erreichen, dem man sich entgegenstellen müsse.
© 2025 dts Nachrichtenagentur