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Die Aktie des Hamburger Konsumgüterriesen Beiersdorf verzeichnete im Handelsverlauf am Donnerstag einen deutlichen Anstieg von 3,8 Prozent auf 132,00 Euro. Nach einem Handelsstart bei 129,00 Euro erreichte das Papier im Tagesverlauf sogar ein Hoch von 132,40 Euro. Der Kurs liegt damit allerdings noch immer rund 10,7 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 147,80 Euro vom Mai 2024. Hintergrund der positiven Kursentwicklung sind unter anderem die strategischen Pläne des Unternehmens für den chinesischen Markt. Beiersdorf-CEO Vincent Warnery kündigte an, 2025 das "Haus in China in Ordnung bringen" zu wollen. Für 2026 plant der Konzern einen strategischen Launch seiner vier Consumer-Marken Nivea, Eucerin, La Prairie und Chantecaille mit dem Wirkstoff Thiamidol gegen Hyperpigmentierung. Besonders bei der Luxusmarke La Prairie, die im vergangenen Jahr einen weltweiten Umsatzrückgang von 6,2 Prozent verzeichnete, will Beiersdorf den Lagerbestand in China innerhalb von sechs Wochen auf das richtige Niveau bringen. Zudem soll die Kundengruppe der Marke erweitert und jüngere Käufer angesprochen werden.
US-Importzölle könnten Wachstum bremsen
Trotz der positiven Kursentwicklung stehen am Horizont potenzielle Herausforderungen. CFO Astrid Hermann warnte, dass die von US-Präsident Trump angestrebten Importzölle "erhebliche Auswirkungen" auf das Geschäft haben könnten. Da etwa zwei Drittel des US-Geschäfts außerhalb der USA produziert werden - ein großer Teil davon in Mexiko - könnte ein Importzoll von 25 Prozent das Geschäft um bis zu 50 Basispunkte beeinträchtigen. Um sich darauf vorzubereiten, hat der Konsumgüterkonzern in den USA bereits Lagerbestände aufgebaut und prüft Anpassungen bei der Preisgestaltung. Trotz dieser Unwägbarkeiten sehen Analysten weiterhin Potenzial für die Beiersdorf-Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 144,70 Euro, was einem Aufwärtspotenzial von rund 9,6 Prozent entspricht. Für das laufende Jahr rechnen Experten mit einer Dividende von 1,04 Euro je Aktie, nach 1,00 Euro im Vorjahr.
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