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Die Deutsche Lufthansa kämpft aktuell an mehreren Fronten. Umfangreiche Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr geführt und belasten die ohnehin angespannte Situation des Luftfahrtkonzerns zusätzlich. Am zweitgrößten deutschen Flughafen München mussten rund 80 Prozent der für Donnerstag und Freitag geplanten Flüge gestrichen werden, was in absoluten Zahlen über 1.300 Starts und Landungen entspricht. Die Auswirkungen dieser Streiks sind deutschlandweit zu spüren - in Städten wie Hannover, Bremen, Berlin und Hamburg fielen sämtliche Flüge von und nach München aus. Der Flughafenverband ADV kritisierte den Umfang der Arbeitsniederlegungen scharf und wies darauf hin, dass knapp 300.000 Passagiere ihre Reise nicht antreten konnten. Obwohl die Lufthansa an der laufenden Tarifrunde im öffentlichen Dienst nicht direkt beteiligt ist, wird sie durch die Streiks erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Aktie unter Druck trotz positiver Quartalszahlen
Die Lufthansa-Aktie zeigte sich am Donnerstagnachmittag schwach und verzeichnete einen Rückgang von 0,5 Prozent auf 6,82 Euro. Im Tagesverlauf markierte das Papier bei 6,79 Euro sein Tagestief. Mit einem Handelsvolumen von über 3,4 Millionen Aktien demonstrierten Anleger ihre Nervosität angesichts der aktuellen Entwicklungen. Das 52-Wochen-Hoch der Aktie liegt bei 7,41 Euro und wurde Ende Februar erreicht - aktuell müsste der Kurs um 8,65 Prozent steigen, um diesen Wert wieder zu erreichen. Analysten geben im Durchschnitt ein Kursziel von 7,36 Euro für die Lufthansa-Aktie an, was auf ein gewisses Aufwärtspotenzial hindeutet. Trotz der aktuellen Herausforderungen konnte der Konzern in seiner letzten Quartalskonferenz solide Zahlen präsentieren. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,51 Prozent auf 10,74 Milliarden Euro. Als positives Signal für den Konzern kann zudem die Einstellung eines vorläufigen EU-Kartellverfahrens gewertet werden. Die EU-Kommission hatte ihre Absicht angekündigt, die Lufthansa anzuweisen, Passagiere des Konkurrenten Condor an das Drehkreuz Frankfurt zu fliegen, entschied jedoch nach Prüfung aller verfügbaren Beweise, das Verfahren für einstweilige Maßnahmen einzustellen.
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