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Die MicroStrategy-Aktie, inzwischen unter dem Namen Strategy geführt, befindet sich in einem drastischen Abwärtstrend. Nach einem beeindruckenden Höchststand von 542,85 USD im November 2024 ist der Kurs mittlerweile um fast 40 Prozent eingebrochen und notierte zuletzt bei 259,07 USD. Allein am Donnerstag verzeichnete das Papier weitere Verluste von 1,6 Prozent im NASDAQ-Handel. Hauptgrund für diesen Kurssturz ist die enge Verknüpfung mit Bitcoin, der ebenfalls deutlich an Wert verloren hat und unter die psychologisch wichtige Marke von 80.000 US-Dollar gefallen ist. Die Strategie des Unternehmens, massiv mit Fremdkapital in Bitcoin zu investieren, erweist sich nun als zweischneidiges Schwert. Diese Hebelwirkung verstärkt die negativen Auswirkungen des Bitcoin-Preisverfalls erheblich. Die jüngsten Quartalszahlen bestätigen die schwierige Lage: Strategy verzeichnete einen Verlust von 3,03 USD je Aktie und einen Umsatzrückgang von über 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Umsätze sanken von 124,48 Millionen USD auf 120,70 Millionen USD. Analysten prognostizieren für das Gesamtjahr 2025 weiterhin einen Verlust, was das Vertrauen der Investoren zusätzlich belastet.
Technische Analyse deutet auf weiteren Druck hin
Die charttechnische Situation der Strategy-Aktie gibt wenig Anlass zur Hoffnung auf eine baldige Erholung. Obwohl der 200-Tage-Durchschnitt noch positiv bleibt, könnte ein weiterer Kursrutsch auch diesen Indikator ins Negative drehen. Die hohe Volatilität deutet darauf hin, dass kurzfristige Erholungen zwar möglich, aber ebenso schnelle Rücksetzer wahrscheinlich sind. Ein besonderes Risiko stellt die Bitcoin-Kursentwicklung dar, für die Analysten ein mögliches Kursziel im Bereich von 60.000 bis 65.000 US-Dollar sehen. Dies könnte die Strategy-Aktie weiter unter Druck setzen, mit pessimistischen Prognosen, die ein Kursziel von 100 bis 120 USD in Aussicht stellen. Zusätzlich belastete jüngst ein Hackerangriff auf die Kryptobörse Bybit die gesamte Kryptobranche und verschärfte die Verunsicherung unter den Anlegern. Trotz dieser düsteren Aussichten gibt es weiterhin überzeugte Anhänger der Bitcoin-Strategie. So betonte der CEO von Strategy kürzlich: "Verkaufe eine Niere, wenn du musst, aber behalte die Bitcoins" - ein Hinweis darauf, dass das Unternehmen trotz aller Turbulenzen an seinem Kurs festhalten will.
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