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WKN: BASF11 | ISIN: DE000BASF111 | Ticker-Symbol: BAS
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28.02.25
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Dow Jones News
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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte: BASF, SIEMENS ENERGY, ALZCHEM, WACKER CHEMIE, CLARIANT, ERSTE GROUP, FORVIA, HOLCIM, IAG, NASTWEST

Finanznachrichten News

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Seoul bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Independence Movement Day" (Ersatzfeiertag für den 1.März) geschlossen.

AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13.19 Uhr)

INDEX             Stand    +- %     +-% YtD 
E-Mini-Future S&P-500   5.893,00    +0,3%      -0,7% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 20.633,00    +0,1%      -2,8% 
Euro-Stoxx-50       5.443,02    -0,5%     +11,2% 
Stoxx-50          4.741,00    -0,4%     +10,0% 
DAX            22.454,73    -0,4%     +12,8% 
FTSE            8.779,90    +0,3%      +7,8% 
CAC            8.073,33    -0,4%      +9,4% 
Nikkei-225        37.155,50    -2,9%      -6,9% 
EUREX             Stand  +/- Punkte +/- Punkte YtD 
Bund-Future         133,10    +0,19      -0,18 
 
Rentenmarkt         zuletzt +/- absolut     +/- YTD 
DE-Rendite 10 J.        2,40    -0,02      +0,04 
US-Rendite 10 J.        4,25    -0,01      -0,32 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        69,36    70,35   -1,4%   -0,99  -2,1% 
Brent/ICE        73,17    74,04   -1,2%   -0,87  -1,7% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        45,27    45,25   +0,0%   +0,02  -9,4% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.862,64   2.873,60   -0,4%   -10,96  +9,1% 
Silber (Spot)      31,15    31,28   -0,4%   -0,13  +7,9% 
Platin (Spot)     947,70    956,50   -0,9%   -8,80  +4,5% 
Kupfer-Future      4,51     4,58   -1,4%   -0,07 +12,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Nach der jüngsten Talfahrt der Wall Street setzen Marktakteure am Freitag auf eine Stabilisierung. Börsianer zeigen sich erleichtert über das Monatsende, denn der Februar sei ein "schlimmer Monat" gewesen. So hat der marktbreite S&P-500 seine Gewinne seit Jahresbeginn wieder komplett eingebüßt - der Nasdaq-Composite hat am Vortag im Korrekturmodus geschlossen. Enttäuschende Nvidia-Geschäftszahlen und neue Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump hatten den Aktienmarkt zuletzt belastet. Ob die sich abzeichnenden leichten Aufschläge bis zum Handelsstart Bestand haben werden, dürfte der PCE-Index, das von der Fed favorisierte Inflationsmaß, mit entscheiden. Denn diese Kennziffer wird noch vor Handelsbeginn im Rahmen der persönlichen Ausgaben und Einkommen für Februar veröffentlicht.

Nach der 8,5-prozentigen Vortagestalfahrt im Zuge mit Enttäuschung aufgenommener Geschäftszahlen werden Nvidia vorbörslich nun 0,9 Prozent fester gehandelt. Es sei keineswegs alles schlecht gewesen, der Geschäftsausweis habe auch Lichtblicke enthalten, heißt es.

Dell verlieren weitere 3 Prozent. Händler bemängeln den Ausblick, die Geschäftszahlen fielen besser als gedacht aus.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- DE 
  14:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Februar 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+2,3% gg Vj 
     zuvor:  -0,2% gg Vm/+2,3% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+2,6% gg Vj 
     zuvor:  -0,2% gg Vm/+2,8% gg Vj 
- US 
  14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen Februar, PCE-Index 
     Ausgaben 
     PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
     zuvor:  +0,7% gg Vm 
     Einkommen 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm 
     zuvor:  +0,4% gg Vm 
     PCE-Preisindex / Gesamtrate 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,5% gg Vj 
     zuvor:  +0,3% gg Vm/+2,6% gg Vj 
     PCE-Preisindex / Kernrate 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,6% gg Vj 
     zuvor:  +0,2% gg Vm/+2,8% gg Vj 
 
  15:45 Index Einkaufsmanager Chicago Februar 
     PROGNOSE: 41,0 
     zuvor:  39,5 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Die Börsen reduzieren bis Mittag die Verluste. Anleger halten sich aber bedeckt. Die konfuse Dekret-gesteuerte Politik von US-Präsident Trump bereitet Sorgen. Hier gibt es gerade im Verhältnis zu Europa weiter keine belastbaren Details. Potenziell positive Nachrichten gibt es für Großbritannien - Trump hat ein Handelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich in Aussicht gestellt. Tendenziell positive Nachrichten kommen von der Inflation. Nach günstigen Preisdaten aus Spanien vom Vortag gefallen auch die Daten Frankreich. Der dortige Preisdruck ist im Februar auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Weiter schwer tut sich der Technologiesektor mit Abgaben von 1,3 Prozent. Der Abverkauf der Nvidia-Aktie am Vortag drückt auf das Sentiment. Für die Allianz-Aktie geht es nach Geschäftszahlen 0,5 Prozent nach unten. Die UBS attestiert dem Versicherer starke Viertquartalszahlen und eine Ausschüttung über den hauseigenen Erwartungen. Allerdings machten ein marginales Verfehlen der Solvabilität-Erwartung bzw- des Ausblicks Senkungen der Schätzungen wahrscheinlicher als Erhöhungen. Stifel spricht mit Blick auf die Viertquartalszahlen von BASF (+1,4%) von einem bescheidenen Volumenwachstum. Immerhin habe es aber keinen weiteren Preisverfall gegeben. Gut sieht es beim Baustoffkonzern Saint-Gobain aus. Laut JPM berichtete er erneut von einem Jahr hervorragender operativer Umsetzung. Die Aktien steigen 1,5 Prozent und ziehen auch Heidelberg Materials im DAX um 1,3 Prozent nach oben. Forvia brechen um fast 20 Prozent ein, nachdem der Autozulieferer seine Prognose veröffentlicht hat, die hinter den Erwartungen zurückblieb. Das drückt auch die Continental-Aktie um 1,4 Prozent. Für Schaeffler geht es sogar 2,8 Prozent nach unten.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt    +/- % Fr, 08:07 Do, 17:07  % YTD 
EUR/USD        1,0404    +0,1%   1,0388   1,0408  +0,5% 
EUR/JPY        156,46    +0,5%   155,87   156,05  -4,0% 
EUR/CHF        0,9382    +0,3%   0,9349   0,9359  -0,0% 
EUR/GBP        0,8257    +0,1%   0,8257   0,8246  -0,2% 
USD/JPY        150,41    +0,4%   150,04   149,94  -4,4% 
GBP/USD        1,2601    -0,0%   1,2581   1,2621  +0,7% 
USD/CNH (Offshore)   7,2863    -0,2%   7,2931   7,2985  -0,7% 
Bitcoin 
BTC/USD       80.304,70    -5,1% 79.729,00 85.456,85 -15,2% 
 

Bitcoin ist nach Einschätzung von Naeem Aslam, Analyst bei Zaye Capital Markets, auf ein Dreieinhalb-Monatstief gefallen, da neue Sorgen über US-Zölle die Risikobereitschaft schmälerten.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Nach neuen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump und kräftigen Verluste der Wall Street sind die Aktienmärkte schwer unter Druck geraten. Besonders schwer wog die Ankündigung, einen zusätzlichen Zoll von 10 Prozent gegen China zu planen, der am 4. März in Kraft treten könnte. Dieser käme zu den 10-prozentigen Zöllen auf Einfuhren aus China noch hinzu, die am 4. Februar in Kraft traten. In Tokio verbuchte der Nikkei-225 das größte Tagesminus seit September. Neue Preisdaten aus Japan bewegten nicht. In Hongkong ging es ebenfalls deutlich nach unten - ebenso in Seoul. Kaum besser hielt sich Schanghai. Die zusätzlichen Zölle könnten das reale BIP-Wachstum Chinas um schätzungsweise 0,46 Prozentpunkte dämpfen, kommentierte Ökonom Samuel Tse von DBS. Abseits der Zollthematik hieß es an den chinesischen Börsen, dass Anleger aus teuren Technologieaktien umschichteten in sogenannte Value-Werte, nachdem Technologieaktien im vergangenen Monat dank des Durchbruchs des einheimischen KI-Startups Deepseek stark zugelegt hätten. Unter den Einzelwerten litten besonders Aktien aus dem Chip- und Automobilbereich unter der US-Zollpolitik - erstere aber auch dem 8-prozentigen Minus des KI-Schwergewichts Nvidia an der Wall Street. In Seoul ging es für SK Hynix um 4,5 Prozent nach unten, Hanmi Semiconductor verloren 6,5 Prozent. In Tokio kamen Advantest um 8,8 und Tokyo Electron um 4,4 Prozent zurück, in Schanghai SMIC um knapp 3 Prozent. Im Autosektor verbilligten sich in Seoul Hyundai um 3,7 Prozent, in Hongkong BYD um 8,1 und Geely um 7,7 Prozent und in Tokio Toyota um 3,4 und Mazda um 2,7 Prozent. In Hongkong sanken Xiaomi um rund 4 Prozent. Dass der chinesische Elektronikriese sein neues Luxus-Elektrofahrzeug zu einem deutlich niedrigeren Preis als erwartet auf den Markt bringt, hatte die Aktie zunächst noch gestützt. In Sydney gewannen TPG gegen den schwachen Markt 2,4 Prozent. Das Unternehmen hatte einen Anstieg des Jahresgewinns gemeldet.

CREDIT

Weiter auf leichtem Ausweitungskurs zeigen sich die Riskoprämien gegen den Ausfall europäischer Anleihen (CDS). Die Gemengelage aus fallenden Aktienkursen in den USA und Trumps Strafzöllen belastet die Stimmung und sorgt für eine erhöhte Risikowahrnehmung. An die wirkliche Durchsetzung von 25 Prozent auf Europas Produkte glaube der Markt aber noch nicht, heißt es. Noch werde dies als reine Drohung und Diskussionsmasse für Verhandlungen gewertet. Dazu passe, dass bereits Trump-freundliche Unternehmen wie Microsoft und Nvidia auf die unangenehmen Folgen von Zöllen für die Chip-Importe von US-Firmen hinweisen. Dies spreche dafür, dass es zu einem Deal zwischen den großen Wirtschaftsblöcken kommen werde.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

BASF

Bei BASF sind nach den Worten von CEO Markus Kamieth mit Ausnahme des Agrargeschäfts alle anderen Segmente so in das neue Geschäftsjahr gestartet wie erwartet. In der Agrarsparte habe es einige Vorzieheffekte im vierten Quartal gegeben, das werde für das Auftaktquartal deshalb eine kleine Herausforderung, sagte er in einer Analystentelefonkonferenz. Auch im Upstream-Geschäft habe es zuletzt keine Dynamik gegeben, aber insgesamt sei es robust.

SIEMENS ENERGY

will mit Rolls-Royce in den kommenden Jahren kleine Atomkraftwerke entwickeln. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt geschlossen, wie der Energietechnikkonzern mitteilte. Siemens Energy wolle für die sogenannten Small Modular Reactors (SMR) alleiniger Lieferant beim nicht-nuklearen Teil des Kraftwerks werden.

ALZCHEM

hat 2024 von einer stärkeren Konzentration auf das höhermargige Spezialchemiegeschäft profitiert. Der SDAX-Konzern verdiente deutlich mehr. Die Dividende soll auf 1,80 Euro je Aktie steigen von 1,20 Euro ein Jahr zuvor, der Anstieg beträgt damit 50 Prozent. Für das laufende Jahr stellt das Unternehmen weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum in Aussicht.

WACKER CHEMIE

bindet Finanzvorstand Tobias Ohler für fünf weitere Jahre. Wie der Konzern mitteilte, wurde Ohlers Vertrag bis 2030 verlängert. Der aktuelle Vertrag des Managers, der seit 2013 im Vorstand sitzt, läuft Ende 2025 aus.

CLARIANT

hat im vierten Quartal dank besserer Geschäfte in allen Geschäftsbereichen mehr verdient und den Margen-Ausblick für das neue Jahr bekräftigt. Wie der Schweizer Chemiekonzern mitteilte, stieg der Umsatz in den drei Monaten leicht auf 1,09 Milliarden Schweizer Franken, verglichen mit 1,06 Milliarden Franken im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

ERSTE GROUP

hat im vierten Quartal etwas weniger verdient. Bei höheren Erträgen drückten Wertminderungen auf das Ergebnis. Im Gesamtjahr steigerte die österreichische Bank den Gewinn allerdings.

FORVIA

hat einen enttäuschenden Ausblick auf das neue Gesamtjahr gegeben und Investoren damit schockiert. Zudem kündigte der Mutterkonzern des Lichtspezialisten Hella an, keine Dividende zu zahlen und sich stattdessen auf die Reduzierung der Schulden zu konzentrieren. Die Forvia-Aktie bricht zum Börsenstart um rund 20 Prozent ein.

HOLCIM

hat den operativen Gewinn 2024 überproportional zum Umsatz gesteigert und will eine um 11 Prozent angehobene Dividende ausschütten. Die Börsennotierung des dann abgespaltenen US-Geschäfts unter dem Namen "Amrize" wird aktuell für Ende des ersten Halbjahres 2025 erwartet, wie der Schweizer Baustoffkonzern mitteilte. Es soll an der New Yorker Börse (NYSE) und zusätzlich an der SIX Swiss Exchange notiert werden.

IAG

Der Eigentümer von British Airways, die International Consolidated Airlines Group (IAG), will in den kommenden 12 Monaten Aktien im Wert von 1 Milliarde Euro zurückkaufen. Im vergangenen Jahr wurden IAGs Gewinne vor allem durch die Nachfrage nach Handels- und Frachtflügen unterstützt.

NASTWEST

Die britische Regierung hat ihre Beteiligung an der Natwest Group erneut reduziert: Damit treibt sie Pläne voran, die dazu führen könnten, dass die Bank in den kommenden Monaten wieder in Privatbesitz übergeht.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 28, 2025 07:20 ET (12:20 GMT)

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