
Der Bergbaukonzern verzeichnet einen Kursanstieg von fast 3 Prozent nach erfolgreicher Tarifrunde mit der IG BCE, die Beschäftigungssicherheit bis 2028 garantiert.
Die K+S-Aktie verzeichnete am Mittwoch im XETRA-Handel einen bemerkenswerten Aufschwung. Das Wertpapier des Bergbau-Konzerns legte um 2,87 Prozent zu und erreichte zeitweise einen Kurs von 13,63 Euro. Im Tagesverlauf wurde sogar ein Höchststand von 13,66 Euro erreicht, nachdem der Handelstag bei 13,29 Euro begonnen hatte. Insgesamt wechselten mehr als 331.000 K+S-Aktien den Besitzer. Diese positive Entwicklung findet statt, obwohl der aktuelle Kurs noch 10,99 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 15,15 Euro liegt, das im April 2024 erreicht wurde. Vom 52-Wochen-Tief (9,97 Euro) vom September 2024 ist die Aktie derzeit jedoch 26,05 Prozent entfernt. Für Anleger besonders interessant: Während K+S im Jahr 2023 noch eine Dividende von 0,700 Euro je Aktie ausschüttete, erwarten Analysten für dieses Jahr lediglich 0,204 Euro. Das durchschnittliche Kursziel von Finanzexperten liegt aktuell bei 11,32 Euro.
Tarifabschluss stärkt Unternehmensposition
Ein wesentlicher Treiber für den Kursanstieg ist die kürzlich erzielte Einigung zwischen der Gewerkschaft IG BCE und dem Arbeitgeberverband Kali- und Steinsalzbergbau. Der neue Tarifvertrag, der eine Laufzeit von zwei Jahren bis Ende 2026 hat, sieht eine Entgeltsteigerung von 3,2 Prozent für die rund 10.000 Beschäftigten vor. Gleichzeitig wurde das bestehende Zukunftskonzept bis Jahresende 2028 verlängert, was einen verlängerten Kündigungsschutz bedeutet. Im Gegenzug leisten die Mitarbeiter weiterhin 40 statt der tariflich vereinbarten 38 Wochenarbeitsstunden. Die Vergütung der Mehrarbeit ist dabei an den wirtschaftlichen Erfolg des volatilen Rohstoffgeschäfts gekoppelt. Neben den Grundgehältern steigen auch diverse Zulagen, die Ausbildungsvergütungen sowie der Bonus für Gewerkschaftsmitglieder, die zudem weiterhin einen zusätzlichen freien Tag im Jahr erhalten. Diese Vereinbarung stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Transformation des Unternehmens voranzutreiben und gleichzeitig langfristig Arbeitsplätze zu sichern.
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