
Der IT-Konzern verlor trotz Umsatzsteigerung im ersten Quartal 2025 erheblich an Börsenwert, nachdem die Gewinnerwartungen deutlich nach unten korrigiert wurden.
Die Aktie von Hewlett Packard Enterprise (HPE) erlebte am Freitag einen massiven Kurssturz nach der Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen und eines enttäuschenden Ausblicks. Der Technologiekonzern musste im vorbörslichen Handel einen Wertverlust von nahezu 20 Prozent hinnehmen, wodurch die Aktie auf ein 18-Monatstief abrutschte. Obwohl HPE im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025 ein Umsatzwachstum von 16 Prozent auf 7,85 Milliarden US-Dollar verzeichnete und damit die Analystenerwartungen leicht übertraf, konnte dies die Anleger nicht überzeugen. Besonders stark wuchs der Serverbereich mit einem Plus von 29 Prozent auf 4,3 Milliarden US-Dollar. Auch der Bereich Hybrid Cloud verzeichnete ein Umsatzwachstum von 10 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 0,49 US-Dollar, was exakt den Prognosen der Analysten entsprach, jedoch nur einem Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Trotz dieser teilweise positiven Ergebnisse musste HPE im Bereich "Intelligent Edge" einen Umsatzrückgang hinnehmen, während der Nettogewinn um beachtliche 52 Prozent auf 598 Millionen US-Dollar stieg.
Düstere Zukunftsaussichten und Stellenabbau
Hauptauslöser für den dramatischen Kursverfall war der pessimistische Ausblick des Unternehmens. Für das zweite Quartal rechnet HPE mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 0,28 und 0,34 US-Dollar, was deutlich unter den Analystenerwartungen von 0,50 US-Dollar liegt. Auch die Umsatzprognose von 7,2 bis 7,6 Milliarden US-Dollar verfehlt die Expertenprognose von 7,93 Milliarden US-Dollar erheblich. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet das Unternehmen einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 1,70 und 1,90 US-Dollar - weit entfernt von den erwarteten 2,13 US-Dollar. Als Reaktion auf diese Herausforderungen kündigte HPE ein umfassendes Kostensenkungsprogramm an, das den Abbau von etwa 2.500 Arbeitsplätzen umfasst - rund fünf Prozent der gesamten Belegschaft. Diese Maßnahme soll bis zum Geschäftsjahr 2027 Einsparungen von rund 350 Millionen US-Dollar bringen. Zusätzlich plant das Unternehmen Preisanpassungen, um den gestiegenen Kosten durch die neuen US-Zölle entgegenzuwirken, was kurzfristig jedoch das Umsatzwachstum beeinträchtigen könnte. Die HPE-Aktie, die seit Jahresbeginn bereits fast 16 Prozent ihres Wertes eingebüßt hat, dürfte durch diese Entwicklungen weiter unter Druck geraten.
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